Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rutenposition beim Fährten
Rasputin
23.06.2005, 01:24
Hallölele
Haltet mich für was ihr wollt, aber ich stehe irgendwie auf der Leitung....
Ich bin ja keine Fährtenspezialistin. Jasko mag diese Disziplin etwa gleich fest wie ich..... :D Aber irgendwie klappt es meistens. (Auch wegen dem tollen Fährtentagebuch, welches ich nun regelmässig führe und von dessen Existenz ich erst am Forentreffen erfahren habe!!)
Wie auch immer. Hier mein Problem:
Chomali schreibt in einem anderen Beitrag (Leinenlänge....), dass ihr Hund ENDLICH mit erhobener Rute und dann noch wedelnd gesucht hat.....! ?( Habe ich da irgend etwas verpasst. Ich habe es bisher immer so gehalten, dass ein intensives Suchen nur mit gesenkter Rute möglich ist. Ich habe auch das Gefühl, dass mich mein Kleiner mit erhobener Rute viel mehr "verar...." als mit gesenkter. Das gleiche ist in der UO. Mit gesenkter Rute ist er viel konzentrierter als mit erhobener.
War das jetzt nur auf diesen einen Hund bezogen oder habe ich eine Fährtentechnik verpasst???
Bitte um Aufklärung!!! Danke! :herzen:
Biggy
Deine Beobachtungen kann ich nur bestätigen!!! :D
Deshalb habe ich ja zu Heike gemeint, sie solle aufpassen, wenn er anfinge, zu wedeln... =)
Aber ich glaube, Heike freute sich einfach, weil Jango auf der Fährte so seine Schwierigkeiten hatte...
LG Iris
Rasputin
23.06.2005, 01:40
Na, das beruhtigt mich doch ein wenig. Mein "Fährten-Guru" ist eigentlich ein DSH-Ausbilder. Aber bisher hat er sich super auf unsere Malis einstellen können. Vor allem im SD nimmt er unsere "Pommes-Hunde" genau so, wie sie gearbeitet werden müssen. Daher habe ich eigentlich maximales Vertrauen in seine Anweisungen....!
Zitat von meinem Trainer:
"Wenn dir ein Hund beim Fährten sein A....loch zeigt, bist du für ihn das A....loch!" :D
Und bei meinem stimmt es genau. Je höher die Rute, desto höher die Fehlverweise und falschen Winkel und und und.....!
Danke für die prompte Antwort!!!
Biggy
Hi... :)
ich bin froh das Jango endlich nicht mehr die Rute einklemmt und auf den Brustwarzen die Fährte absucht 8) ..... deshalb freu ich mich das er letztes Mal endlich die Rute oben hatte und wedelte weil ich dann merke das er freier wird auf der Fährte und er hat trotzdem sehr gut gesucht und hatte wesentlich weniger Probleme die Gegenstände zu verweisen. Auch die Trennungsangst als ich die Leine etwas länger gelassen hatte hat er diesmal nicht gezeigt!
Ich muss Jango ein Gefühl von Sicherheit und trotzdem Spass beim Fährten vermitteln, was manchmal gar nicht so einfach ist.
Aber......... ich habe das Gefühl das ich auf dem richtigen Weg mit ihm bin.
Chosie sucht mit Rute HALB unten/oben :D, sie hatte aber auch noch nie Probleme auf der Fährte!!
Gruß von Heike
thomasdr
23.06.2005, 10:30
sorry,
also ich hab das Gefühl hier was nicht oder aber falsch verstanden zu haben.
Dass die Rutenstellung die Gemütsverfassung des Hundes wiederspiegelt
ist OK.
Wenn mein Hund auf der Fährte die Rute hebt (Mali knapp 6 Monate) dann habe ich für mich die Sicherheit dass er frei und ohne Druck arbeitet. Gleiches gilt für meinen DSH 9 Jahre und Spondilose der zumindes noch Ansatzweise die Rute hebt. Es ist für mich nicht die Bestätigung dass ich das A.... bin.
Die Aussage dass mit erhobener Rute mehr Fehler gemacht werden, halte ich mit verlaub gesprochen " für absoluten Schwachsinn"
Es gibt auch immer noch Leute die behaupten der Hund müsse den Fang beim Fährten geschlossen halten.
Stichhaltig erklären konnte es mir noch keiner.
Naja kleine Kinder bringt ja auch der Klapperstorch
Schaut mal gerade auf den Überregionalen Veranstaltungen z.B. Bundes FH die Hunde an. Die Sorte die die Rute klemmen sind meist die, die mit der Nase noch am Boden sind und blenden da gibts schon lange keine Fährte mehr.
Rasputin
23.06.2005, 10:43
Hy Thomas
Ich meinte ja auch nicht, dass er die Rute einklemmen muss. Dann würden ja vermutlich auch noch die Ohren angelegt. Logisch, dass ein Hund so nicht richtig fährten kann.
Und das mit dem geschlossenen Fang finde ich persönlich auch völligen Blödsinn.
Wie gesagt, ich bin kein Fährtenmeister und werde es wohl auch nie werden. Ich merke einfach, dass mein Hund, wenn er voll konzentriert ist, besser fährtet. Und wenn er voll konzentriert ist, ist seine Rute unten. NICHT EINGEKLEMMT, einfach nur unten. Das ist für mich ein sichtbares Zeichen, dass er richtig arbeitet und sich auch Mühe gibt!
Ich kann bei meinem Sensibelchen eh nicht mit viel Druck arbeiten. Schon gar nicht auf der Fährte, die uns ja eben beiden nicht sonderlich liegt. Aber konzentriert muss er schon sein, findest du nicht auch?
Grüsselchen
Biggy
Mali-Maus
23.06.2005, 10:44
Moin,
die Rute sagt sicher sehr viel über den Gemütszustand unserer Hude aus,
.....ein Hund mit erhobener Rute zeigt, wie Thomas schon schrieb, daß er "frei" und ohne Druck sucht
.......wenn die Rute bis unter den Bauch eigeklemmt ist, weiß man auch, was man davon zu halten hat.
Ich kenne Hunde, die beim Fährten die Rute ganz unten (aber nicht unter dem Bauch) oder zumindest "neutral" halten, das zeigt, daß es eine sehr konzentrierte Suche ist. Man sieht auch da, daß der Hund frei und ohne Druck sucht
thomasdr
23.06.2005, 11:31
@ Biggy
Ok habs verstanden dachte mit unten war wirklich klemmen gemeint
mein "Düsenjäger" (inzwischen ein Normalmalitempo suchender RH, trägt die Rute leicht erhoben wenn sie auf der Fläche ist. Dies tut sie, seit sie gezielt sucht und nicht mehr einfach "kopf/hirnlos" davonstürmt. Als ich sie bekam hatte sie die Rute hauptsächlich zum unter den Bauch klemmen. Sie brauchte fast 1/2 um richtig zu wedeln und rundum sicher zu werden.
... und es ist noch immer ein Unterschied, ob der Hund die Rute "oben" hat, oder ob er sie dabei wild hin und her schlägt... ;)
Gruß Iris
thomasdr
23.06.2005, 12:15
recht hast Du oben und wedeln heist bei meinem Kleinen
Achtung Maus in der Nase
wenn ich dann nicht sofort Ruhe sage wird zum Sprung angesetzt
ganz genau!!! =) =) =) =) =) =)
oder Maulwurf, Hase, Fasan...
und das heißt es nicht nur bei Deinem Hund! :D
LG Iris
Jahrelang hieß es immer "Fährtenarbeit ist reine Fleißarbeit und mach ja keinen Druck dann suchen sie nicht mehr!" Was man davon hat wenn man es tatsächlich nur so macht habe ich gesehen: VPG2 - Abt.A: 0 Pkt, VPG3-Abtl A :24 Pkt. Der Richter sagte nach dem Ansatz machte mein Hund "Voraus an langer Leine!" Bis zum ersten Winkel kam sie noch, dann war Schluß! Sie "suchte" immer mit hocherhobener wedelnder Rute!
Also sprach ich mit Knut und besuchte ihn drei Tage lang. Währenddessen machte er mir klar das mein Hund natürlich suchen kann aber eben nicht suchen will! Es wurde ganz fein dosierter Druck auf sie gelegt. Das fängt schon beim Rausholen aus dem Auto an und wie ich sie zur Fährte bringe! Knut hielt die Leine ich ging neben ihm mit. Die Rute ging plötzlich runter, mein Hund suchte konzentriert und ich konnte ihr endlich klar machen was ich wirklich von ihr wollte! Nächste VPG 3 - Abtl.A:80 Pkt.
Heute bereite ich ich sie noch immer auf dem Weg vom Auto zum Abgang vor, letzte Prüfung Abtl.A : 91 Pkt! Ich weiß genau, sobald die Rute hochkommt kann ich die Fährte vergessen, dann läuft sie sie nur ab und verpasst die Winkel oder läßt die gegenstände einfach liegen. Ist die Rute unten hat sie ihre gedanken beisammen und es klappt!
thomasdr
23.06.2005, 13:19
:D wedeln links-rechts im Wechsel 3/4 Takt ist Maus =)
2 Rechts 3 Links ist Fasan
1 Links 4 Rechts ist Hase
usw. bei Gelegenheit schreibe ich mal mit
:D :D :D
thomasdr
23.06.2005, 13:32
@ Lupo
ich bin schon deiner Meinung dass auch Druck auf der Fährte angebracht sein kann. Bin aber der festen Überzeugung, dass es bei guter Aufbauarbeit nur in ganz wenigen Einzelfällen sein muss. Wo ich nicht konform gehe ist, dass ein durch Druck abgesichertes suchen ich will nicht sagen besser aber fehlerfreier sein soll.
Fährtenarbeit ist Fleißarbeit
Ich habe schon viel Hunde gesehen bei den der Zwang genau das andere Ergebis brachte nähmlich nichts geht mehr. Was danach kam möchte ich hier nicht wieder geben.
Hi Thomas, guckst Du hier:
Es wurde ganz fein dosierter Druck auf sie gelegt meine Hündin ist eine die man mit Champagnerfingern anfassen muß, ein scharfes "Nein" über das sich deiner evtl kaputtlachen würde, läßt meine schon zusammenzucken. Das was wir bei ihr als Druck angewendet haben, entspricht wahrscheinlich dem was andere sowieso jeden Tag erleben ;)
yellow-wolf
23.06.2005, 14:13
an der rutenhaltung meiner hunde erkenne ich deren einstellung zum suchen!
@ lupo
"fährtenarbeit ist fleissarbeit!" :D
@thomasdr
auch bei "guter aufbauarbeit" kommt irgendwann in abt a zwang zur absicherung, wenn du ambitionen zum "höher führen" hast.
dass "geheimnis" mit den zwängen ist einfach nur, sie wieder abzubauen und dem hund wieder sicherheit zu geben. da liegt, m.e. das problem der meisten hf.
nochmal @ lupo
"VPG2 - Abt.A: 0 Pkt, VPG3-Abtl A :24 Pkt. Der Richter sagte nach dem Ansatz machte mein Hund "Voraus an langer Leine!" Bis zum ersten Winkel kam sie noch, dann war Schluß! Sie "suchte" immer mit hocherhobener wedelnder Rute!"
das gefühl kenn ich, =) hab mit till auf der vpg 1 auch "nur" 76 punkte gesucht- er stürmte auch los, schoss über die winkel und verweiste den ersten gegenstand mit dem gesicht in meine richtung! - und das geilste- der pinsel peitschte hoch erhoben!!!
das hat mich geärgert und ich hab mich total verar..... gefühlt. ;(
hab mir auch rat gesucht, bei einem fährten-guruh. hab nie wieder so eine prüfung miterlebt. jetzt sind tillmann's fährten überwiegend im hohen V.
- das ging nicht ohne zwang. und eins ist gewiss, mein hund gibt jetzt nicht mehr auf, der kämpft sich bis zum ende durch- weil er weiss, dass er muss!
und die rute? die ist locker auf halber höhe.
auch bei meinen jungen hunden kommt irgendwann der tag X, sei es beim futterabbau oder auf schwierigerem gelände. und dann ist leider zwang angesagt.
wie handhabt ihr denn das, wenn der hund aufgibt?
z.b. wenn er kein futter mehr auf der fährte findet oder das gelände sauschwer ist?
gruss,
heike & co.
Malinaar
23.06.2005, 14:20
Hallo Biggy,
würde auch sagen, dass die Rutenstellung eigentlich egal ist.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur berichtgen, dass ich gerne mit meiner Hündin fährten gegangen bin und sie es vielleicht auch irgendwie so übernommen hat. Rute immer oben und auch wedelnd. Sie hat von Anfang gerne gesucht und ich mußte da auch etwas Einhalt gebieten, weil sie mit Volldampf loslegte und somit die Fehler (Winkel, Gegenstände) vorprogrammiert waren. Mit Stachel und Fährtengeschirr habe ich sie dann bremsen können und so konnte sie ihr Talent, das Suchen, auch zeigen.
FH mit 98 Punkten.
Mir persönlich hat es immer gefallen, dass sie auch Spass am Fährten hat und es eben durch ihre Rute anzeigt.
Aber auch ich kenne so einige Hundesportler, für die Fährten ein MUß ist, und sonst nichts. Das sagt aber nicht gleichzeitig, dass der Hund nicht suchen kann. Denke mal, auch hier muß man individuell seinen Hund betrachten und es abchecken, wie er auf der Fährte zu "behandeln" ist. Viele geben dem Hund auf der Fährte den gleichen Druck wie in der UO und im Schutzdienst. Meine Erfahrung ist eben eine andere.
LG
Helga
Hallo !
Bei meinen Hunden ist es so : Wenn sie wie wild wedeln, machen sie viele Fehler, sprich sie sind unkonzentriert.
An der Rutenhaltung kann man durchaus erkenn ob ein Hund konzentriert sucht oder nicht.
Bei meinen Hunden ist es die leicht nach unten geneigte Stellung der Rute....nicht zu verwechslen mit der Meide-Rute, die sich dann wohl eher unterm Bauch befindelt.
Die Hunde halten die Rute bei Konzentration dann auch ziemlich ruhig und wedeln nur ein wenig.
Hoffe ich habe mich jetzt nicht zu blond ausgedrückt ich kann es besser vormachen ;)
Übrigens: meine Fährtenergebnisse liegen meisten im V - Bereich
thomasdr
23.06.2005, 19:04
also das mit dem vormachen will ich jetzt aber sehen,
ikanns mir nicht vorstellen also
Bitte
Gruß
Thomas
Mali-Maus
24.06.2005, 00:12
Hallo,
wer schon mit einer "laschen, ich hab keine Bock"-Einstellung auf die Fährte geht, hat m.M. nach schon (fast) verloren.
Diesen Unmotiviertheit (was fü ein Wort 8o :D ) merkt der Hund auch und "passt" sich an.
Sicher ist fährten Fleißarbeit, aber ohne läuft eben bei VPG nichts ;)
Fährten fängt bei mir auch schon an, wenn ich mich ins Auto setze und zum Fährtengelände fahre. Ich mache mir Gedanken, was ich heute legen will, Gegenstände, Winkel,.........
Wenn ich dann getreten habe und meinen Hund aus dem Hänger hole, kommt eine ruhige Pippirunde (schon an der Fährtenleine), wobei Fame am Liebsten sofort auf das nächstbeste Fährtenschild zustürmen und lossuchen würde =)
Danach gehe ich Richtung Abgang (nie von vorne, sondern auch mal schräg von links oder rechts ran); ca. 2-3 Meter vor dem Angang lasse ich Fame absitzen, ziehe ihr die Leine unter dem rechten Vorderbei durch und warte noch einen Augenblick, dann kommt das Kom. "VOR" - sie darf zum Abgang.
Dort nimmt sie die ersten Lecker auf, sobald der Abgang "leergefressen " ist, kommt Kom."Such" und es geht los.
Fames Rutenhaltung ist meißt locker geschwungen (ich weiß nicht, wie ich das sondt sagen soll ?( ;) )
dies ist eins der wenigen Male, die ich Dir widerspreche... =) =) =)
Ich habe nämlich genau diese "Kein - Bock - Einstellung"... :P
Ich mache die Fährterei so gar nicht gern. Es langweilt mich zu Tode! 8)
Seltsamerweise bin ich aber gar nicht so schlecht, wenn es darum geht, die Hunde in dieser Sparte auszubilden.
Irgendwie funktioniert es trotzdem - keine Ahnung, wieso...
Ferro ist jetzt der 4. Hund, dem ich das Suchen beibringe und alle Hunde fährten sehr gut!
Sogar so manches Problem war ich schon in der Lage zu lösen... :D
Und das, obwohl ich so stinkend faul bin! ;)
Gruß Iris
Mali-Maus
24.06.2005, 00:27
Iris,
das kann man nicht vergleichen...........
.........Du bist anders als andere =) ;) :herzen:
Ach Mali - Maus! :love:
Das hast Du schön gesagt... :D
Gruß Iris
Also ich finde so banal kann man das nicht pauschalieren.
Wenn meine Hündin z.B. auf einer schweren Fährte sich anstrengen muss, dann geht die Rute rauf, sie wedelt und man sieht ihr so richtig an, wie sie zusätzlich Trieb aufs Suchen macht, allerdings ohne Hektisch zu werden, sondern eifrig auf ihre Aufgabe.
Das ist gut so und genau das kann jeder sofort sehen, dem ich das erkläre. Das zeigt, dass der Hund bei Schwierigkeiten mit seiner Arbeit umgehen kann.http://www.hundesport-maeder.de/Galerien/Training-Wettkampf/images/F%E4hrte01.jpg
Das Foto ist von der DM dhv IPO-FH 2003 - 100 Punkte, Hund ist 3,5 Jahre alt
tschau Juschka
Hallo Biggi,
wenn der Hund konzentriert sucht, z.B. einen schwierigen Teil in der Bodenverletzungsfährte, ist die Rute unten. Ist es leichter für ihn, ist die Rutenhaltung höher - hier ist ein wenig bis mehr überschießen des Winkels, bzw. im Fährtenverlauf orientieren nach rechts und links, mehr als üblich, möglich. Kontrolle: Einen schwierigen Teil, ca. 50-80 m in die Fährte einbauen.
Gruß Maria
@ Maria
wenn der Hund konzentriert sucht, z.B. einen schwierigen Teil in der Bodenverletzungsfährte, ist die Rute unten. Ist es leichter für ihn, ist die Rutenhaltung höher - hier ist ein wenig bis mehr überschießen
Wie kannst Du nur behaupten, dass nur ein konzentrierter Hund die Rute unten hat? Ich denke die Charaktere der Hunde und deren Ausbildungsmethoden ist so unterschiedlich - das kann und darf man nicht pauschalieren!
Was glaubst Du wieviele HF sich aufgrund solcher Allgemein-Aussagen ihren Hund anschauen und sinnlos Zwänge draufsetzen, weil sie meinen, ihr Hund, der vielleicht ein anderes Bild zeigt macht was verkehrt?
Auf der DM dhv IPO-FH 1997 war ein kleiner Münsterländer aus den östl. Bundesländer der im Starken Trab mit wild wedelnder Rute die Fährten stabil im hohen V absolvierte und dazu noch in einer affenartigen Geschwindigkeit die Gegenstände apportierte. Ein Gesamtbild, dass wir da draußen mit runtergeklappten Unterkiefer standen und beklatschten. Der HF meinte nur wenn er dem Hund das Tempo und das Wedeln nimmt dann zerfällt er nur.....
Also bitte nicht alles über einen Kamm scheren - Ausnahmen gibt es immer wieder!
tschau Juschka
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