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HI...
Ich habe einen 14 Monate alten Mali, der eigentlich bis auf einige Kleinigkeiten eine gute Arbeit liefert.
Zu mir
Ich mache seit 10 Jahre Hundesport und bin mit dem ganzen Kram aufgewachsen, mein Vater hat schon 25 Jahre Diensthunde ausgebildet.
Mein Problem ist, dass mein Bursche zwar sucht, aber sowie kein Futter mehr da ist geht der los wie ein Pfeil.
Er fängt am Abtritt relativ ruhig an...solange wie Futter in jeder Fusstappe liegt geht er ruhig und konzentriert....kommt mal kein Futter mehr, wird er immer schneller, überläuft dann den Winkel vor lauter Hektik.
Das gleiche zeigt er auch wenn es nur geradeaus geht.
Ich habe probiert:
lange Schritte
kurze Schritte
Ich habe Ihn hungern lassen
habe vorher gefüttert
auf der Fährte viel Futter ( jede Fusstappe) da geht er ganz ruhig.
wenig Futter ( unregelmäßige Abstände )
Jetzt sei Ihr drann, ich freue mich über jeden schlauen Tipp.
Liebe Grüsse aus Brandenburg
mcdog
Ha! Auf die Antworten bin ich gespannt!!! :D
Dasselbe bahnt sich bei meinem 17 Monate alten Rüden nämlich auch gerade an.
Er ist ein sehr ruhiger Fährter und ich habe gerade erst vor 2 Wochen angefangen, mal nicht in jeden Fußstapfen Futter zu legen, sondern auf der gesamten Fährte 2 - 3 Mal 6 - 8 Schritte ohne Futter zu gehen.
Diese paar Schritte wird er bereits flotter. Und damit das mal nicht ausartet...
Wie gesagt - bin gespannt!
versucht doch mal einen schönen Slalom, damit ihr wisst wo die Fährte lang geht z. B. in einer Baumwiese, da wurde meine F 16 plötzlich ruhiger u. suchte intensiver. Es gab nur in ca. jedem 5. Schritt Futter, dann immer weniger bis jeder 10. Schritt.
Mali-Maus
16.08.2005, 11:12
Hi,
würde auch viele Bögen und Schlangenlinien machen, das bremst aus ;)
flying mali
16.08.2005, 13:00
Hallo zusammen!
Das selbe Problem hatte ich auch, meiner zog wie ein verrückter und es sah eher wie eine Übungsstunde bei der Bundeswehr aus und nicht nach Fährtenarbeit. Ich habe immer in jedem Fußstapfen Leckerli und er hat trozdem so gezogen. Hab dann auch vieles versucht, aber ohne Erfolg.
Dann riet mir ein Sportkollege mit zwei Halsbändern zu arbeiten (Stachel u. Kette), das hat super geklappt. Meiner zog schon wie ein wilder auf dem Weg zur Fährte, also hab ich den Weg vom Auto zur Fährte extra erwas länge gewählt und hab ihn immer wenn er zog, mit dem Stachel einen Ruck gegeben und das Komando "langsam" gegeben, wenn er normal ging hab ich die Leine mit dem Stachel locker gelassen und ihn nur im Kettenband geführt. Bis wir dann am Fährtenanfang waren, hatte er schon verstanden das ziehen unerwünscht und unangenehm ist. Ich brauchte auf der Fährte nur noch sehr leicht Einwirken, meistens langt das Kommando "lansam" schon. Mittlerweile geht er im angemehmen Tempo und sucht auch viel intensiver und ruhiger.
Wichtig ist, dass ihr eurem Hund schon auf dem Weg zur Fährte klarmacht das ziehen nicht erwünscht ist.
Wenn ihr ihm, dass auf der Fährte klarmacht, wird er sich durch die Rucke ablenken lassen und hat dann nicht viel gelernt und wird auch nicht verstehen was ihr eigentlich wollt ?(.
Wenn er aber das Kommando "langsam" kennt, wird es ihn auch beim Suchen nicht ablenken, wenn er einen Ruck bekommt, es wird ihn nur daran erinnern, dass er langsamer gehen muß.
Wünsche euch viel Erfolg :D!
Gruß Ulli
Hallo flying mali
Das ist glaube ich eine gute Variante, mein Bock zerrt nämlich auch auf dem Weg zur fährte schon wie ein verrückter.
Das habe ich bisher mit Futter etwas ruhiger bekommen, aber halt nicht richtig.
Ich hatte immer noch bedenken Zwang draufzusetzen beim Fährten,
aber so ist die Verbindung zur eigentlichen Fährtenarbeit ja nicht vorhanden.......Könnte funktionieren.
Morgen in der Früh werde ich den ersten Test starten, als erstes werden wir versuchen ruhig und ohne stress zum Abtritt zu kommen....mal schauen wie das klappt.
Gruß mcdog
oh, noch mehr leute mit hunden aus dem club der formel1-fährter!? =)
@mcdog: GENAUSO siehts bei mir auch aus!!!
das mit den schlangenlinien werd ich mal probieren, hab nur sorge, dass ich den weg nicht mehr wiederfinde, hab ja bei geraden schon probleme.... :(
das mit dem langsam-kommando hatte ich mir auch schonmal überlegt, aber auch das holt meinen hund sofort von der fährte runter (bißchen empfindlich manchmal.....)
hoffe auf noch ganz ganz viele tips :D
Mali-Maus
17.08.2005, 12:07
Hallo Anna,
Den Weg solltest Du schon wissen :D (man kann doch die Spueren erkennen ;) ), denn wenn Du den verlauf der Fährte nicht weißt, bist Du verunsichert und das überträgt sich leicht auf Deinen Hund.
...und wichtig finde ich: niemals alleine fährten gehen :O
betonung liegt auf: SOLLTE!!!
keine ahnung ob das am boden liegt den wir hier haben oder ob ich mehr essen muss um mehr einzusinken =) aber ich erkenne NIX! und alles "austrampeln" soll man doch auch nicht!? versuch mir mit fährtenkreide zu helfen, aber so das gelbe vom ei is dat auch nich.....
und es gibt halt leute, die müssen alleine fährten gehen, weil sie sonst bei sich keinen haben, der mitgehen kann....... ;(
Mali-Maus
17.08.2005, 12:51
Anna,
ich gebe zu, ich bin auch etwas fährtenblind 8) :D
hast Du schon probiert, Dir Anhaltspunkte im Gelände zu suchen, hilft auch ;)
und es gibt halt leute, die müssen alleine fährten gehen, weil sie sonst bei sich keinen haben, der mitgehen kann.......
Hm, hast Du denn gar Keinen, der mit Dir gehen kann? Aus dem verein, oder so? Alleine ist immer sch...... :(
anhaltspunkte im gelände, ja klar.... für winkel geht das ja noch einigermaßen, vorausgesetzt im gelände finden sich geeignete punkte.....
aber z.b. bei den schlangenlinien, bögen usw. wirds dann doch schwieriger!?
da ich zum training immer relativ weit fahre, hab ich die leute aus dem verein nicht wirklich als nachbarn :( und da tut sich dann ein zeit und kilometer problem auf, wenn man dann außer zum agi und uo/sd noch für die fährte durch die weltgeschichte reist......
blieb nur meine mutter, aber die hat die gleichen probleme mit dem geradeaus laufen, geradeaus denken und verlauf merken (von irgendwem muss ich das schließlich haben...... =) )
Ja - das mit dem Fährtenverlauf merken ist so eine Sache, wenn man nun so gar nichts sehen kann... :D
Mir ist mal passiert, daß ich meine Hündin 3 Mal hartnäckig zurückzog, als sie zielstrebig links abbiegen wollte. Genauso hartnäckig bestand sie aber auf diese Richtung! =)
Zum Glück hatte ich jemanden dabei, der in einiger Entfernung den von mir ausgelegten Gegenstand sah!
Ich selbst hätte nämlich geschworen, daß ich den 1. Winkel nach rechts gelegt hätte!!! :hammer:
Mali-Maus
17.08.2005, 15:31
Iris,
das ist mir mit Fame auch schon ein paar mal passiert. Ich meinte re. rum, sie bestand auf links, oder ich dachte der Winkel kommt erst später, Fame biegt aber ab 8) :D
Mike sagt immer, ich sollte mich mehr auf meinen Hnd verlassen, der hat schließlich die bessere Nase........
.....wo er Recht hat, hat er Recht 8) =) ;)
jetzt ist leider noch ein Problemchen dazugekommen X(
Wie ich schon erwähnte, wurde mein Hund auf den wenigen Schritten ohne Futter ein kleines bißchen flotter.
Jetzt hat er die letzten Male auch noch angefangen, dabei den Kopf zu heben, ein paar Schritte weiterzulaufen und dann wieder zu suchen.
Das sieht dann so aus: Futter da - wird gesucht. 2 Schritte kein Futter gefunden - kurze Pause (also Kopf ein bißchen anheben und einfach weiterlaufen...). Nase wieder runter - aha! Futter! Also weitersuchen...
Was mache ich jetzt????? Verzweifelt bin!
Hallo Iris,
ich hab das jetzt auch grad hinter mir. Voraus mit Winkeln, hat man das genannt. Der Kleine hat sich zeitweise regelrecht eingegraben.
Ich hatte mir das Prob aber selbst gebastelt - um so schlimmer.
Ich hab gute Erfahrung mit zwei Leinen gemacht. Eine Bremse - eine fürs normale Fährten. Wichtig ist aber, dass der Hund nach der Einwirkung gleich wieder Futter findet, wenn er sucht. Demnach bloß nicht zu schnell größere leere Abschnitte legen.
Gruß
Martin
@ Martin,
kannst Du das bitte etwas näher erklären?
Mein Hund zieht ja nicht an der Leine - er sucht recht ruhig und langsam. Solange Futter da liegt... :D
Bisher habe ich innerhalb einer Fährte höchstens 2 Mal eine kurze Strecke ohne Futter eingebaut. Und das nur für 4-6 Schritte!
Nach ein paarmal Fährten hat das kleine Luder das aber schon raus gehabt.
Rasputin
30.08.2005, 01:26
Hy zusammen!
Zum Fährten-Wiederfinden-Problem: Am Anfang habe ich mit Winkelzeichen gearbeitet, allerdings hatte mein Hund schnell raus, dass bei diesen rot leuchtenden Dingern irgendwo der Winkel sein muss...... Also musste ich etwas anderes finden. Ich habe mir nun Dart-Pfeile gekauft. Diese werfe ich beim Winkel in den Boden. Dies immer so weit weg, dass ich ihn gut sehe und mir die Winkel merken kann. Der Hund jedoch darf den Pfeil nicht sehen. Ich stecke die Pfeile immer gegenüber dem Winkel, ca. 50cm weit weg, in den Boden.
Das klappt natürlich auch bei Bögen. Einfach den Anfang markieren, je nach dem, den Scheitelpunkt und natürlich auch wieder wenn der Bogen fertig ist.
Wenn du das Geld für die Dart-Pfeile nicht aufwerfen willst, kannst du natürlich auch Steine anmalen und diese in entsprechender Entfernung auf den Boden werfen......!
Zum Kopf-Hochhalten-Problem: Arbeitest du mit einem Fährtengeschirr (Bötcher... - schreibt man das so?-), einem Rückengeschirr oder mit der blossen Leine? Ich empfehle ja das Bötcher. Damit kannst du sanft einwirken, wenn der Kopf hoch geht. Je nach dem, wie gut dein Hund die Einwirkungen auf der Fährte verkraftet sanfter oder eben energischer.
Wenn du mit einem Rückengeschirr arbeitest würde ich eine zweite Leine am Halsband empfehlen. Das braucht aber sehr gutes Timing und ist, ohne entsprechende Instruktionen, sehr schwierig.
Wenn du mit der blossen Leine arbeitest kannst du wie beim Bötcher vorgehen. Allerdings besteht da die Gefahr, dass dir der Hund, wenn du falsch einwirkst, aus der Hand rutscht.
Wünsche euch viel Erfolg!!!
Biggy
kannst Du das bitte etwas näher erklären?
Ich versuchs, weiß aber nicht so genau, was ich näher erklären soll.
Beim Abbau des Futters kommen diese Phasen. Ich Depp habs auch noch durch zwei Tropffährten unterstützt. Ergo musste ich Gas rausnehmen.
Es war wie bei Dir:
Futter = ruhiges, konzentriertes Suchen.
kein Futter = Vollgas bis wieder was lag.
Ich habe dann auch kleinere Strecken (4 - 6 Schritte) ohne Futter gelegt. Und an diesen Strecken hat die zweite Leine am Stachel den Hund übernommen. Je mehr er zog, desto unangenehmer wurde das ja. OHNE RUCKEN!!!!!
Durch die kurzen leeren Strecken konnte ich aber auch sicher sein, dass der Hund sofort nach der Einwirkung und dem damit verbundenen Herausnehmen der Geschwindigkeit wieder Futter findet.
Blieb er im Tempo, ging er an der normalen Leine.
Das brauchte aber auch bei mir etwas Übung.
Hat aber gut geholfen.
Viele Grüße
Martin
Kommt dabei nicht der Oppositionsreflex zum Tragen, wenn nur Zug da ist und kein Ruck?
Und wie bekomme ich den Kopf runter, falls er ihn hochnimmt - auch nur mit Zug?
mmueller
30.08.2005, 13:15
Hallo!
Mit zwei Halsbänder arbeiten ist sehr gut. Mach mal die Fährte richtig schwer. Meist bremst das aus, hat bei meiner Rennerin auch geholfen. Zum Geschirr würde ich nicht raten, denn das kann das Ziehen noch erhöhen. Was auch hilft sind sehr lange Fährten oder mehrere kurze Fährten direkt hintereinander. Und dann zum Abschluß die "richtige" Fährte.
Hi Iris,
Kommt dabei nicht der Oppositionsreflex zum Tragen, wenn nur Zug da ist und kein Ruck?
Opposition habe ich bei meinem Hund nicht festgestellt. Man muss austesten, ob der Hund durch Zug langsamer wird oder durch leichtes Zupfen. Meiner wurde durch Zupfen hektisch. Also Zug, den er wie gewünscht beantwortete. Auch glaube ich nicht, dass der Hund sich freiwillig ins Stachelhalsband legt. Ich habe da ein ganz Leichtes mit dünnen Krallen.
Und wie bekomme ich den Kopf runter, falls er ihn hochnimmt - auch nur mit Zug?
Ja - Du führst ja die Leine zwischen den Beinen durch.
Gruß
Martin
O.K. Danke! ;)
Werde morgen mein Glück versuchen. Bericht folgt... :D
Hat wunderbar geklappt!!!
Ich habe in die Fährte 3 Abschnitte ohne Futter mit jeweils 10 Schritten gelegt.
Hund wurde - wie erwartet - auf der futterlosen Strecke etwas schneller und unaufmerksamer.
Dosierte Rucke an der Leine (Stachelhalsband) wirkten Wunder!
Ergebnis: die beiden folgenden Abschnitte ohne Futter suchte der Hund ebenso intensiv und ruhig ab, wie die Strecke mit Futter! :D
Freut mich sehr für Euch ;) - jetzt aber nicht gleich den Stachel wieder abmachen 8) Erst muss die Kiste zur Gewohnheit werden. :such:
Gruß
Martin
Abmachen? Ich werde mich hüten... =)
Mali-Maus
05.09.2005, 22:19
Ferro ist wie seine Schwester ;)
Die galloppierte Anfangs auch nur über die Fährte X( ...........
...........dann kam der Stachel - nun funzt es prima ;)
stimmt nicht ganz, Ute!
Ferro ist ein faules Aas und sucht nur da, wo es sich lohnt... =) =) =)
Mali-Maus
07.09.2005, 13:58
OK, dan ist er nicht Fame´s Bruder =)
Sie sucht nämlich immer und gerne :)
Hallo ihr Roadrunner ,
schön zu wissen dass andere Hundeführer auch dieseslben Probleme in der Fährte haben wie ich ! Dachte schon es läge an mir ! So nun zu meinen Fährtenjet ( 10 Mo. alte Mali - Hündin ) . Sie sucht sehr gerne und auch ohne gestopfte Fährte - nur wird sie sehr schnell ,wenn nicht in jedem Fußabdruck Futter liegt... Ich habe auch schon einiges Unternommen wie in jedem 2. oder 3 . Fußandruck mit Futter oder die Abstände vergrößert ... naja ihr kennt ja die Tipps . Wenn ich meine Kleine auf der Fährte ausbremsen will und sie an der Leine zurückhalte , macht sie sich so lang das sie fast liegt oder sich sogar hinlegt bis der Zug weg ist ...
Mit Stachel will und kann ich sie nicht arbeiten weil zu empfindlich ist - sie reagiert schon auf eine tiefere Stimme von mir und würde unterbrechen und mich anschauen undfragen was sie falsch gemacht hat !
Leider stehen noch keine Ergebnisse zu den Schlangenlinien ,so dass ich diese mal ausprobieren werde ...! Ich werde berichten !
MFG Andrea + Frisbee
tpreugsc
08.11.2005, 16:51
Hallo Andrea!
Du fährtest mit Deinem 10 Monate alten Mali mit Futter in jedem Tritt? Wirklich? Seit wann denn?
Hallo ,
ich habe Frisbee im Welpenalter ein paar mal eine kurze Gerade gelegt habe dann pausiert ( weil ich meinen Hund Kind sein lassen sollte und weil er mit der Rettungshundearbeit und Hundetraining genug gefordertt sei )
bin wieder eingestiegen ab dem 6. Monat aber unregelmäßig und bin seit dem 7. /8. regelmäßig mind. 2 mal die Woche los ( es kann aber auch mal 3 - 4 mal werden je nachdem wie ich Zeit habe . )
Frisbee mag gerne mit ihrer Nase arbeiten , wenn z.B. beim Training vor mir Hundeführer mit ihren Hunden ins Suchgebiet gegangen sind - nimmt sie ihre Spur auf und läuft nach ,wenn ich sie lassen würde ... Wenn ich auf unserem Sparziergang auf einen Weg treffe , auf denen wir auch auf den Hinweg waren ,läuft sie die Strecke rückwärts ab ...
MFG Andrea
Hallo Andrea,
hatte die gleichen Probleme in der Fläche, Kleoni suchte mit tiefer Nase die Spuren u. nicht nach dem Opfer.
Habe inzwischen die Fährte gelassen - Prüfung in 4 Wochen - u. seitdem sucht u. findet sie sehr zuverlässig die Opfer u. zeigt (bringseln) korrekt an. Sehr deutlich kann man ihre Suchtechnik bei Wind (Windrichtung) beobachten.
Wie sucht Deine Hündin in der Fläche, grosse immer enger werdende Kreise ziehend?
Hallo Kiki ,
du hast leider etwas missverstanden ! Die Probleme die du mit deinem Hund in der Flächenarbeit hattest , habe ich nicht ... ( dafür aber ein anderes - steht auch im Forum ) . Der Beitrag bezog sich auf die Fährtenarbeit für die VPG - meine Hündin sucht zu schnell auf der Fährte ! Die Beispiele die aufgezählt habe , sollen verdeutlichen , dass mein Hund gerne Spuren lest - auch wenn auf der Fährte oder hinterher kein Futter zu finden ist . Sie hat einfach Spaß daran oder ist einfach tierisch neugierig ?!
Wenn wir zum Hundeplatz fahren und vorher eine Pipi-Runde gehen - sage ich zur ihr " Pipi machen " danach fällt ihr es ein warum wir auf der Wiese waren - zum Lösen . Danach geht es auf den Platz zun Arbeiten . Würde ich meine Pipi-Runde zu Ende gehen - würde mein Hund mit tiefer Nase die Spuren der anderen verfolgen ...
Hallo Andrea,
das eine schliesst das andere nicht ganz aus (s. meine Antwort auf Dein Problemchen in der Fläche). Übrigens auch meine sucht (immer) noch sehr gerne mit tiefer Nase und ich baue diesen Spass an der Freude auch in das Lernspielen ein (Rübe, Ball) indem ich sie ins Platz lege, das Spielzeug außer Sicht verstecke, manchmal auch werfe, oder in einer Hecke plaziere und sie dann suchen schicke. Zu Hause verstecke ich so den Spielstrick, damit wir nacher zur Belohnung auch feste zergeln können. Dadurch habe ich sie auch viel selbständiger in der Suche gemacht u. sie vorallem dazu gebracht immer wieder mit der Beute zu mir zurück zu kommen. Detachieren übe ich mit ihr indem ich sie auf einem abgesägten Baumstrunk (es gibt bei uns welche auf ca. 1m Höhe) Sitz oder Platz machen lasse, sie auf niedrige Holzbeigen schicke etc. etc.
Hallo Frisbee,
ich verstehe dein Problem nicht. Was erwartest du von einem "Nasentier"? Soll er mit den Augen suchen? :)
Gruß Nirco
Hallo Nirco ,
ich habe kein Problem damit , dass mein Hund gerne mit der Nase am Boden klebt und Spuren nachgeht - im Gegenteil sogar ihre Nasenarbeit ist ideal für die Rettungshundeausbildung ! Ich habe es nur als Beispiel dafür aufgeführt das sie gerne sucht und auf einer VPG -Fährte auch ohne Futter suchen würde ...
Spielt er gerne? Ich habe das Problem bei meinen Hunden immer auf folgende Art gelöst:
Ich vergrabe einen oder mehrere Tennisbälle auf der Fährte. Am Anfang werden die Tennisbälle so eingegraben, dass der obere Teil noch rausguckt. Wenn er spielt wird er diesen mit Begeisterung ausgraben und spielen. Wenn er das "gefressen" hat werden die Bälle später komplett eingegraben, damit er auch seine Nase benutzt. Wichtig ist, das bei mehreren Bällen auf der Fährte nach jedem Ball kurz gespielt wird und anschließend weiter gemacht wird. Außerdem immer die Bälle an verschiedenen Stellen vergraben (am Abgang, im Winkel etc.). Später auch mal Fährten legen, wo nur ein Ball im Spiel ist.
Wer sich fragen sollte ob der Hund dann nicht ständig auf der Fährte am graben ist? Bei mir und vielen Kollegen hat diese Sache einwandfrei funktioniert, ohne Nebenwirkungen.
Der Hund sucht intensiv vom Anfang bis zum Ende da er ja ständig mit einem Ball rechnen muß.
angel_sanna
13.03.2006, 22:29
habe auch das problem mit dem f1-fährter;-) habe dann mit geschrirr und halsband am anfng gearbeitet.dann sollte ich stachel drum machen was ein fehler war.nun hat er angst vor dem geschirr ,da er damit das stachel verbindet.gits denn sonst noch ne möglcihkeit kleine malllis zu bremsen?
bei ihm habe ich gemerkt hungern bringt nix.....vollfüttern auch nicht.er hat mehr spaß zu suchen als am fressen ...aber er ist halt zu schnell:-( je länger die fährte wird um solangsamer wird er..... aber slalom ist noch ne gute idee:-)
Hallo und Moin,
also auch wenn das nicht nicht hohe Hundesportkunst ist und auch nicht gern gesehen wird aber ich hatte einen DSH, man war der klasse in der Fährte nur eben zu schnell dadurch sind viele fehler entstanden. Ich hatte wirklich alles ausprobiert,Augenscheinlich schweres Gelände,Futter etc. aber nichts hat geholfen.
So und eines Tages reichte es mir, ich habe mir meinen Kameraden geriffen und ein Arschvoll gehauen, -ja ich weiß das tut man nicht- aber dannach war alles gut. Die Fährtenergebnisse waren dann 98,100,94,100,99
Ich denke das war einfach ungehorsam vom Hund, denn Fährten konnte er das wusste ich, was ich auch noch bei steuern möchte ist das mir auffällt das den Hunden oft in der Fährte nichts geboten wird, meist geht es immer gerade aus,irgend wann mal ein Winkel etc. immer Wiese,Acker.........
Geht doch in Wohngebiete überall gibt es dort Rasenflächen, geht doch mal im Wald Fährten oder am Strand usw.
Gruß
Honi
Hallo
@Honi
Das mit dem A.....voll gehauen mag für deinen Hund das "richtige" gewesen sein.
Aber Achtung: ich würde das nicht unbedingt empfehlen. Dein Hund hat das glücklicherweise nicht mit der Fährte verknüpft, mit der Arbeit an sich.
Das kann bei einem anderen Hund tüchtig in die Hose gehen. Je nachdem ist dann die ganze Fährtenarbeit am A.....
Meine war auch zu schnell, aber wenn ich das gemacht hätte, hätte ich das Fährten an den Nagel hängen können.
Ich habs so gemacht: viel, viel Ruhe am Anfang, beim Abgang sitzt der Hund ruhig (Platz hat bei meiner zu fest gestaut). Kein Streicheln, nix, einfach nur daneben stehen. Dann auf mein Kommando such gehts los.
Ich hab die Fährtenleine am Geschirr und um meinen Bauch. In der Hand habe ich nur eine feine Leine, die um den Hals des H liegt. Wenn er zu schnell ist, gibts nur einen kleinen Impuls (ich hab keine Erfahrung mit dem Stachel, aber ich denke, Effekt ist der gleiche). Wenn sie gar zu schnell wird, gibt's ein ruhiges "Platz", kurze Pause, und dann geht's weiter.
Gruss
@Biggy,
ich nehme die metallenen Schaschlikspieße, in Nagellack getaucht. Ansonsten stecke ich die wie von Dir beschrieben. Vor allen Dingen auf Wiese hilfreich., Gr. ellen
P.S. Tolle Tips von Euch, um den Hund langsam zum Abgang zu kriegen. Bin bisher auch immer gezogen worden wie blöd.
Hallo Sybille,
das sollte keine empfehlung sondern ein Erfahrungsbericht sein, ich selbst war ja sehr verwundert.
LG
Honi
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