Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bernd Förys Fährtenausbildung
Ich würde gern mal verschiederne Meinungen zum " Quadratfährten " hören.
Ich selbst hab es mit meinem Hund noch nie ausprobiert bin aber am überlegen, da sie die Winkel total aber wirklich total schlampig geht.
mmueller
22.09.2005, 09:29
Hallo!
Kannst du das mal näher erklären!
Sie geht zügig vom Abgang weg und hebt kein einziges mal den Kopf ist auch immer auf der Spur drauf nur wenn es zum Winkel kommt fängt sie an zu schwimmen sie sucht immer 1 meter drüber geht dann retour ab und zu findet sie dann gleich wieder die Fährte und ab und zu kreist sie dann ein wenig.
Was ich schon alles probiert habe:
1) sie auf der Fährte zu bremsen (damit sie nicht nur so drüber sucht sondern sich bemühen muss) und am Winkel nicht weiter drüber gehen lassen als ein bis zwei schritte. 10 mal klapts so und dann wenn ich sie wieder ein wenig selbständiger lasse gehts wieder nicht.
3) den Winkel auslegen mit gut (wirklich gut) duftendem Futter
2) mehr Futter auslegen auf der Fährte (ich habe angefangen mit jedem schrit auslegen und dann abgebaut) und den Winkel komplett auslegen.
Sie ist wieder zu schnell und lässt viel Futter liegen.
Ich glaube das das Problem wirklch daran liegt das sie zu schnell drüber hetzt, daher denke ich mir sie kann auch nicht intensiev suchen.
Die Hündin ist jetzt 4 Jahre alt.
Mali-Maus
22.09.2005, 10:52
Hallo Lilu
Hast Du schon mal Schlepp oder Tropffährte probiert?
Ja Schleppfährte mit Kuttelflecken aber da hetzt sie regelrecht drüber.
und wie wäre es mit vielen Bögen und Winkeln, damit sie sich mehr konzentrieren muß? Den Hund auch NICHT gerade an den Abgang führen, damit er sich den Fährtenverlauf selbst ersuchen muß?
Kann mir noch jemand sagen, was "Quadratfährten" ist? Hab´ ich noch nie gehört...
Gruß Iris
Ich hab schon mal lauter winkel hintereinander (wie ein Treppe) gemacht aber da schwankt die motivation total.
Ist etwas lang aber vielleicht interessant:::
Bernd Förys Fährtenausbildung
Einleitung
Die Grundstimmung beim Fährten soll sowohl beim Hund als auch beim Hundeführer immer ruhig, ausgeglichen und konzentriert sein. Jegliche Hektik, jeglicher Zwang beeinträchtigen das Lernverhalten negativ und führen nicht zum gewünschten Resultat:
dem selbstsicheren und selbständig arbeitenden Fährtenhund.
Die Gesamtübung
* korrekte Aufnahme der Fährte
* sicheres Halten der Fährte in gleichmäßigem Tempo
* korrektes Verweisen der Gegenstände und
* saubere Winkelarbeit
setzt sich aus vielen Einzelübungen zusammen, die wir auch separat trainieren. Die einzelnen Übungen werden erst dann ganz oder teilweise wieder zusammengesetzt, wenn die Einzelübungen sicher und zuverlässig gezeigt werden.
Junghundaufbau
Das Fährtentraining beginnen wir beim Welpen sofort nach der Eingewöhnungsphase im Alter von ca. 15 Wochen.
Der Hund lernt, auf Kommando „Such“ nichts anderes zu tun, als den Kopf herunterzunehmen und (nach Futter) zu suchen.
Vorgehensweise:
Der Hund wird von einer zweiten Person in ca. 3 m Abstand gehalten und darf zuschauen, während der Hundeführer ein klar abgetretenes Quadrat abtritt, ca. 1 x 1 m, wobei kleine Futterbröckelchen offensichtlich in dem Quadrat verteilt werden.
Anschließend darf der Hund sofort das Futter aufnehmen, wobei immer bei hörbarer Nasentätigkeit bzw. Auffinden eines Futters
das Kommando „Such“ verwendet wird.
Der Hund wird sanft (nicht am Halsband herausziehen) aus dem Quadrat genommen, bevor alles Futter aufgenommen ist. Damit wird eine Steigerung des Triebes auf die Fährte (Hund weiß, dass von letztem Mal noch was liegen muss) erreicht.
Sollte der Hund das ausgetretene Quadrat verlassen, wird nicht sofort eingewirkt! Wir beobachten, ob der Hund sich selbständig wieder zurück dem Quadrat widmet (dann wird der Hund kräftig gelobt) oder das Interesse an dem Abgang verliert (dann wird der Trieb auf das Quadrat verstärkt durch Streitigmachen des Futters).
Steigerung/Festigung:
* Verkleinerung des Futters
* „Verstecken“ des Futters (unter Gras bzw. Andrücken im Ackerboden)
* Der Hund schaut beim Legen nicht mehr zu
* Wir verlangen vor dem Suchen eine Grundstellung (ohne Zwangseinwirkung)
* Abänderung der Abgangsform langsam in ein Dreieck
* Sobald der Hund, wenn er aus irgendwelchen Umstände vom Quadrat abgekommen ist, sich selbständig umgehend wieder
* zurückorientiert, kann der nächste Schritt in Angriff genommen werden.
Ausgehend von dem Dreieck wird jetzt eine durchgehende Spur von ca. 20 m Länge gelegt, das Ende ist wieder ein Dreieck. Wichtig ist hierbei, dass wirklich ein Fuß vor den anderen gesetzt wird (einspurig), so dass im jetzigen Stadium keine Unterbrechung vorkommt. Hier wird keine Gerade gelegt: Der Hund soll am Anfang lernen, dass in jedem Schritt ein Richtungswechsel vorkommen kann und nicht blindlings gerade aus laufen. In den Dreiecken sowie in jedem Schritt wird ein Futterbröckelchen deponiert.
Der Hund wird wie gewohnt sein Dreieck absuchen und wenn alles Futter aufgenommen ist, sich der direkt anschließenden Spur widmen, diese verfolgen und auch wie gewohnt jedes Futter aufnehmen. Sollte auf der Fährte aus irgendwelchen Gründen Hektik auftreten oder das Suchtempo zu schnell sein, findet der Hund spätestens in dem gewohnten Dreieck am Ende wieder Ruhe.
Nach und nach wird der Abstand zwischen den Schritten vergrößert bis wir die normale Schrittweite erreicht haben (noch immer in jedem Fußtritt ein Futterbröckelchen), aber immer noch wird ein Fußabtritt vor den vorhergehenden gesetzt (einspurig). Erst wenn der Hund bei dieser Fährtenfolge gelernt hat, jeden Schritt abzusuchen, können wir beginnen, die Schritte versetzt zu setzen. Beginnen wir mit dem „versetzt“-Legen zu früh (d.h. bei kleinen Schritten), kann es passieren, dass der Hund nur noch die rechte oder linke Spur sucht und nicht mehr jeden Schritt. Daher erst „versetzt“ Legen, wenn die Schrittlänge annähernd normal ist und der Hund gelernt hat, jeden Tritt abzusuchen.
Ist dieser Grundstein korrekt gelegt, dürfte der weitere Aufbau keine großen Probleme mehr aufwerfen.
Fährtenausbildung
In jeder Trainingseinheit wird gezielt mehr gefordert:
* Fährtenlänge
* Schrittlänge
* Versetzte Schritte (normale Gangart)
* Futterreduzierung
* Winkelarbeit, spitze Winkel, Bögen
* Liegedauer
* Wetterverhältnisse
* Bodenverhältnisse
Dabei muss aber immer berücksichtigt werden, dass der Hund nicht überfordert wird. Ist die Fährte vom Wetter oder der Bodenbeschaffenheit schwerer, als was der Hund bisher kann, muss die Fährte von den anderen Komponenten her so gestaltet sein,
dass der Hund dennoch einen Lernerfolg hat, d. h. ggfs. wieder mehr Futter, kleinere Schritte, deutlichere Schritte, ...
Bei dem Aufbau werden wir feststellen, dass der Hund irgendwann mit gewissen Sachverhalten Probleme hat oder aber dass er sich durch das Futter nicht mehr ausreichend motivieren lässt.
Dann ist es an der Zeit, das Hauptcharakteristikum von Bernd Föry´s Fährtenarbeit anzuwenden: die Fotodöschen.
Arbeit mit Fotodöschen
Mit Hilfe dieser Döschen ist es möglich, dem Hund eine besondere Belohnung zu bieten und den Trieb auf die Fährte zu steigern. In den Döschen wird i. d. R. ebenfalls Futter deponiert, das für den Hund allerdings einen höheren Stellenwert haben muss als das auf der Fährte befindliche Futter, z. B. kann Wurst, Käse, Fleisch, Nassfutter, u.s.w. verwendet werden. Da das Döschen (wenn der Hund das Prinzip begriffen hat) luftdicht verschlossen werden kann, wird der Fährtengeruch selbst wenig beeinträchtigt (wichtig insbesondere bei Gegenwind, bei Seitenwind, wenn das Döschen hinter einem Winkel deponiert wird, oder bei Verwendung eines geruchsintensiven Futters).
Desweiteren kann das Döschen im Boden versteckt werden, so dass der Hund danach graben muss, um an den Inhalt zu gelangen. I. d. R. haben die Hunde sehr viel Spaß an dieser Art der Futtersuche.
Zu Beginn wird dem Hund unabhängig von der Fährte das Döschen interessant gemacht und gezeigt, dass sich darin etwas Leckeres verbirgt. Das kann beim spazieren gehen, in der Wohnung, ... trainiert werden. Auf der Fährte selbst wird das Döschen zuerst offen (ohne Deckel), relativ leicht auffindbar, aber immer in einen Fußabtritt gelegt. Sobald der Hund mit der Nase am Döschen angekommen ist und kurz stockt, wird der Trieb darauf noch gesteigert: heftiges Loben des Hundes, spielen mit dem Döschen, Streitigmachen des Inhalts, ... Zeigt der Hund von sich aus reges Interesse bei Erreichen des Döschens kann das Auffinden etwas erschwert werden, indem das Döschen zuerst halb, dann ganz geschlossen wird, und gleichzeitig immer mehr im Boden vergraben wird, bis der Deckel mit dem Boden eine Ebene bildet, ggfs. auch unterhalb der Erdoberfläche, leicht bedeckt mit Erde (aber immer im Fußabtritt!).
Im Laufe der Ausbildung werden die Döschen immer dann eingesetzt, wenn der Hundeführer der Ansicht ist, dass die Anforderung besonders hoch war: z. B. Winkelarbeit, Geländewechsel, Weg/Straße, Verleitung, große Wasserlache, „schlechtes“ Gelände, ...
Auch bei der Behebung von Problemen bereits „ausgebildeter“ Hunde sind die Fotodöschen ein hervorragendes Hilfsmittel: Insbesondere bei der Regulierung der Suchgeschwindigkeit finden sie Anwendung, da viele Probleme auf nicht angepasster Geschwindigkeit basieren (Winkel überlaufen, Gegenstand überlaufen, Fährte verlieren, ...).
Wenn der Hund z. B. Winkel überläuft, bleibt der Hundeführer noch vor dem Winkel stehen, zieht den Hund zurück und schimpft dabei mit ihm. Der Hund wird dann wieder (ca. 5 Schritte) vor dem Winkel neu angesetzt, überläuft er den Winkel abermals, wiederholen wir das Ganze. Erst wenn der Hund sich bemüht und den Winkel selbständig ohne größere Hilfe erschnüffelt, erhält er seine Belohnung (Döschen nach dem Winkel). Wenn wir der Meinung sind, der Hund könnte den Winkel locker suchen, er es aber nicht tut, können wir zur Strafe das Döschen wegnehmen, ohne dass der Hund die Bestätigung erhält. Nach einiger Zeit wird der Hund sehr schnell begreifen, dass wenn er den Winkel sauber ausarbeitet, er dafür seine Belohnung bekommt, wenn er es aber nicht tut, es für ihn unangenehm werden kann.
Gegenstandsarbeit
Bevor die Gegenstände auf der Fährte eingebaut werden, sollte der Hund außerhalb der Fährte lernen, was er an einem Gegenstand
zu tun hat. Voraussetzung für die Gegenstandsarbeit ist, dass der Hund das Kommando „Platz“ beherrscht.
Eine Möglichkeit, ihm die Gegenstandsarbeit beizubringen, basiert auf der Döschenarbeit: der Hund darf zuschauen, wie der Hundeführer ein Döschen mit Futter präpariert und dieses Döschen in einem geeigneten Gegenstand versteckt (Socke,
Ledermäppchen, ...). Der Gegenstand wird ca. 2 m vom Hund (der von einer zweiten Person festgehalten wird) entfernt auf den Boden gelegt, wobei der Hundeführer eine gewisse Spannung auf den Gegenstand aufbauen muss. Er geht zum Hund und begleitet diesen bis an den Gegenstand, wo er mit dem Kommando „Platz“ den Hund so am Gegenstand ablegt, dass es der korrekten Verweisposition entspricht, wobei ein Belästigen des Gegenstandes unbedingt zu vermeiden ist. Liegt der Hund korrekt, wird sofort das Döschen aus dem Gegenstand genommen und dem Hund gegeben. Beim Bestätigen mit dem Döschen muss darauf geachtet werden, dass der Hundeführer immer von vorne zum Kopf des Hundes geht und die Bestätigung auch immer von vorne bekommt. So erreichen wir, dass der Hund in Erwartung der Bestätigung von vorne sich nicht zum Hundeführer sondern zum Gegenstand ausrichtet (kein schräges Verweisen).
Wenn der Hund diese Übung begriffen hat, wird er frei auf Distanz an den Gegenstand gelassen. Als Belohnung folgt immer die Bestätigung aus dem Döschen. Nach einiger Zeit sollte der Hund selbständig zum Gegenstand gehen, diesen ohne Kommando oder sonstige Hilfe korrekt verweisen.
Wenn auch diese Übung vom Hund begriffen wurde, können die Gegenstände auf der Fährte eingebaut werden. Die Fährte besteht zu Beginn nur aus einer Geraden mit mehreren Gegenständen, wobei der Hund jetzt Döschen nur in den Gegenständen findet. Wenn wir auf der Gegenstandsgeraden auch Döschen im Boden vergraben würden, könnte es passieren, dass der Hund lieber die „nur“ eingegrabenen Döschen annimmt, als für ein Gegenstands-Döschen die Fährte zu unterbrechen und Platz zu machen (dies wäre der einfachere und für den Hund interessantere Weg, an das Futter zu kommen).
In der Lernphase befindet sich der Hundeführer direkt neben dem Hund, wenn dieser an den Gegenstand gelangt und hilft ihm mit Kommando Platz in das erlernte Verhalten, und bestätigt noch immer über das Döschen aus dem Gegenstand. Ist auch diese Übung gefestigt, werden die Gegenstände ohne Döschen auf die Fährte gelegt. Die Bestätigung kommt wie gewohnt von vorne, nun aber in Form von offenem Futter aus der Hand des Hundeführers. Gefüttert wird sofort, wenn der Hund liegt, und direkt über dem Gegenstand, so dass eine Verknüpfung mit dem Gegenstand erhalten bleibt. Der Zeitabstand zwischen Verweisen und Bestätigung wird nun ausgedehnt, auch der Abstand des Hundeführers zum Hund beim Erreichen des Gegenstandes wird vergrößert.
Training des ausgebildeten Hundes
Die Bestätigungen über Futter am Abgang und auf der Fährte, Döschen bei Schwierigkeiten und Futter am Gegenstand (aus der Hand des Hundeführers) erhält der Hund, solange er trainiert wird. Es wird lediglich gelegentlich eine Gerade, ein oder zwei Winkel, ein Gegenstand ohne Bestätigung eingebaut, um vor einer Prüfung eine Kontrolle zu haben, ob der Hund das Gelernte auch ohne Bestätigung ausführt.
Schlusswort
Der Einsatz der Döschen sollte wie Medizin verabreicht werden: soviel wie nötig, so wenig wie möglich. Oder aber: „große Schmerzen – viel Medizin, kleine Schmerzen – wenig Medizin“.
Seit ca. 1994 arbeiten wir nach dieser Methode, mit verschiedenen Hunderassen, mit unterschiedlicher Veranlagung und Triebverhalten und unterschiedlichem Ausbildungsstand. Alle Hunde arbeiten zuverlässig, selbstsicher und vor allen Dingen engagiert.
Einzige nennenswerte Nebenerscheinung bei unseren Beobachtungen ist, dass es eventuell – aber äußerst selten – bei der Prüfung passieren kann, dass der Hund sich kurz an einem Mäuseloch aufhält und sich vergewissert, ob da nicht ein Döschen versteckt ist.
Aber lieber immer ein „V“ in der Fährte als einmal „100“ und das nächste Mal gerade noch so durchkommen.
Weiterhin viel Spaß bei der Arbeit mit Euren Hunden
Euer Bernd Föry
Copyright Bernd Föry 2002
Mali-Maus
22.09.2005, 13:50
Hi Lilu,
die Quadratfährte/oder auch Kreisfährte wird im BK bevorzugt gemacht - mit gutem Erfolg.
Ich kenne sie sehr gut, mache sie aber nicht ;)
Allerdings weiß ich nicht so recht, ob das für einen 4-jährigen Hund noch so machbar ist (trag mal Deinen erwachsenen Dobi aus dem Quadrat =) )
Ich würde viele Bögen und Schlangenlinien einarbeite (erst mal gar keine Winkel mehr) und dazu mit 2 Leinen führen, wobei eine am Gliederhalsband und die 2. am Stachel befestigt wird.
Wie hat Dein Hund fährten gelernt?
Fährten hat sie mit jedem schritt Futter gelernt.
Wie setzte ich die Leine mit dem Stachel ein bzw. wie und wann löse ich den druck wieder auf ?
mmueller
22.09.2005, 16:53
Hallo!
Der Hund ist 4 Jahre?
Ich würde es mit Absichern in der Fährte machen Notfalls mit zwei Leinen eine links eine rechts und naütlich mit zwei Personen. Die dann deinen Hund über die Fährte führen, wenn sie von der Fährte abweicht.
ja sie wird im Dezember 4 Jahre.
Mit zwei Personen das ist für sie nichts denn wenn sie stress bekommt münzt sie das auf diese Personen um und wenn dann der richter bei der Fähret oder sonst jemand vorne geht hat sie einen total aussätzer.
Das hatte ich beim Aportieren (über Zwang) dauerte eine Weile bis ich ihr diese Panik vor den nebenan stehenden Menschen nehmen konnte.
Ich weis mitlerweile das ich bei meiner Hündin den absoluten mittelweg brauche, denn ohne Zwang versucht sie immer an ihre Grenzen zu kommen und verarscht mich und mit zuviel Zwang wird sie panisch und hektisch. (
Vielleicht sollte ich dazu sagen es ist eine Dobi-Dame)
@Mali Maus
Vielleicht kannst du mir das mal genau erklären mit den zwei Leinen in der hand
Lies mal hier bei "Korrektur bei Fehler". Vielleicht hilft Dir das weiter?
Gruß Iris
mmueller
22.09.2005, 18:21
Hallo!
Bin zwar nicht Mali Maus, aber eine ohne und eine mit Stachel. Kann auch funktionieren, habe ich aber noch nicht angewand.
Mit den 2 Personen:
Es geht hier um Korrektur und nicht um Starkzwang. Nach ein paar Wochen hat mein Rüde hervorragend gefährtet. Und er ist auch führerweich.
Mali-Maus
23.09.2005, 00:10
Hallo Lilu,
wie schon gesagt, eine Leine am Gliederhalsband, eine am Stachel.
Die "Hauptleine" ist am Gliederhalsband, mit welcher Du auch fährtest; wenn sie wieder zu schnell wird, kleiner, kurzer Ruck am Stachel - nicht ziehen - Oppositionsreflex!!! (evtl. Kom. LANGSAM dazu sagen - wenn sie das nicht zu sehr ablenkt), danach wieder an der Glieder-Leine führen.
In welcher Hand Du welche Leine hälst mußt Du entscheiden ;)
Hierbei brauchst Du also, im Gegensatz zu der Methode von Martin, keine 2. Person.
nu muß isch mal ganz plont fragen: wozu 2 Leinen?
Ich hatte diesen Tipp für Ferro ja auch bekommen und mir besagte 2 Leinen drangemacht.
Fährtet der Hund zu schnell, kommt die Leine am Stachel zum Einsatz.
Sucht er normal, ist die Leine am Gliederhalsband ja sowieso nicht gestrafft - wozu also brauche ich sie dann überhaupt?
Gruß Iris
Mali-Maus
23.09.2005, 00:48
?( Du beantwortest Dir die Frage schon selbst :P
Fährtet der Hund zu schnell, kommt die Leine am Stachel zum Einsatz.
Sucht er normal, ist die Leine am Gliederhalsband
Oder willst Du auf der Fährte von Glieder auf Stachel wechseln, wenn es nötig ist ?( =)
....oder habe ich Dich falsch verstanden?
schon irgendwie falsch verstanden - und dabei hatte ich mir für die Erklärung soviel Mühe gemacht... ;(
Du hast den Zusatz "Leine am Gliederhalsband ist sowieso nicht gestrafft" vergessen... :D
Ich meine damit, daß doch eigentlich die eine Leine am Stachel genügt, oder nicht? Sucht der Hund zu schnell, wird sie eingesetzt - sucht er normal, wird sie NICHT eingesetzt. Das müßte doch reichen? Wozu also noch die 2. Leine am normalen Halsband?
Gruß Iris
Mali-Maus
23.09.2005, 01:01
Ich weiß ja nicht, wie Du fährtest (hängt bei Dir die Leine durch/schleift am Boden?), aber ich habe durch die Leine immer "Kontakt" zu meinem fährtenden Hund.
Einwirkung somit nur am Stachel. ;)
Verstehst Du, was ich meine ?(
:D :D :D :D :D :D
Ferro fährtet - solange Futter liegt - so ruhig und langsam, daß ich im Liegestuhl sitzen könnte... =) Er wird erst flotter, wenn er mal einige Schritte kein Futter findet - dann setze ich den Stachel ein. Ansonsten bin ich (noch) nur ein paar Schritte hinter ihm (Leine locker - er sucht quasi allein).
Meine Hündin ist da schon sehr viel schneller unterwegs. Bei ihr ist die Suchleine immer gestrafft.
Gruß Iris
P.S. ICH fährte eigentlich nicht! Eher meine Hunde... :P
Duck´ und renn... =)
Der Tip mit 2 Personen ist bestimmt nicht schlecht, blos es ist bei uns immer so eine Sache, da ich immer angewiesen bin auf diese Personen.
Leider haben wir nicht so eine Trainingsgemeinschaft. (ich vermisse das sehr aber mann kann ja nichts erzwingen)
Ich gehe meist alleine Fährten oder wenn mein Freund (der nicht Hundesport macht) da ist mit ihm damit wer mit geht.
Ich werde am We jetzt mal das mit zwei leinen ausprobieren und euch dann berichten :D
Mali-Maus
23.09.2005, 11:16
Original von Fuzzi
:D :D :D :D :D :D
Ferro fährtet - solange Futter liegt - so ruhig und langsam, daß ich im Liegestuhl sitzen könnte... =) Er wird erst flotter, wenn er mal einige Schritte kein Futter findet - dann setze ich den Stachel ein. Ansonsten bin ich (noch) nur ein paar Schritte hinter ihm (Leine locker - er sucht quasi allein).
Meine Hündin ist da schon sehr viel schneller unterwegs. Bei ihr ist die Suchleine immer gestrafft.
Gruß Iris
P.S.
ICH fährte eigentlich nicht! Eher meine Hunde... :P
Duck´ und renn... =)
:D Iris,
hast Du trotzdem verstanden, was ich sagen wollte :hammer:
@ Lilu,
bist Du in keinem Verein?
Könnt ihr da nicht gemeinsam fährten gehen?
Es ist immer besser, wenn jemand dabei ist und auch mal Hilfestellung leisten kann (man sieht seine Fehler selbst oft nicht so gut ;) )
Viel Spaß, viel Glück und berichte mal, wie es war :)
Bei uns im Verein sind genau 2 Leute die Fährten gehen der eine macht nebenbei noch Securiti funtioniert daher nicht so leicht mit der Zeit und der andere ist Chefkoch ist leider auch nicht so einfach mit den Zeiten.
Wenns hinhaut gehen wir e zu 2 oder zu 3 aber das ist leider eher seltener und jetzt wo es schon so früh dunkel wird noch schwieriger. Ich habe meinen Hund in der Arbeit mit und gehe auch ab und zu in der Mittagspause.
Und mit der Kollegialität ist es bei uns am Platz leider auch nicht so tol.
Wenn Schuztdienst ist sind auch die meinsten im Vereinsheim und nicht am Platz so wies meiner Meinung nach gehören sollte.
Oder was meint ihr
Sch... - Verein!!!
Kannst Du nicht woanders hin?
@ Ute,
na klar! :D
LG Iris
Mali-Maus
23.09.2005, 13:28
Hi Lilu,
das ist das große Problem bei den meißten Vereinen, daß, wenn ihre Hunde im SD geamacht sind sie sich ins Vereinsheim verziehen X(
Ich würde mich auch umsehen, ob es nicht einen kompetenteren Verein in Deiner Nähe gibt.
@ Fuzzi
http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/frech/c020.gif
Es ist nicht so einfach bei uns in eine Trupe rein zu kommen.
Woher seit ihr ?
Mali-Maus
23.09.2005, 19:18
Hallo Lilu,
ich bin wohl zu weit weg von Dir - Nähe Trier :(
mmueller
24.09.2005, 13:34
Hallo!
Suche Dir doch Hundesport bzw. Fährtenkumpels über das Forum. Wo wohnst denn DU?
Guten Morgen
ich wohne in Schwechat (Nähe Wien, Österreich) wir sind aber am hin und her da mein Freund aus Weimar stammt nach Deutschland zu gehen.
...na dann sag Bescheid, wenn Ihr nach Weimar gezogen seid, dann können wir zusammen fährten gehen :D :D
Grüssle-Nadin ;)
Bist du aus der Nähe ????
Mir würde es ja auch voll gut da oben gefallen nur mit arbeit usw. ist es halt nicht so leicht...
Ja, aus Erfurt, quasi gleich daneben :D
MaliMaja
04.10.2005, 22:38
Hallo Lilhttp:
habe gerade vernommen, dass du auf der Suche nach einem neuen Verein bist. Solltest du in Weimar wohnen, schau doch mal in Bad Berka vorbei. Das ist nicht weit weg und wir sind wirklich eine dufte Truppe. Du findest bestimmt jemanden, der dann mit dir fährten geht und beim Schutzdienst sitzt keiner im Vereinsheim, versprochen! Wenn du Lust hast, kannst du dich ja vorher mal melden, aber wir freuen uns auch so auf deinen Besuch.
:D =)
Hallo
Ja wäre sicher nett in Bad Berka habe ich im Sommer mein Auto richten lassen (beim Opel).
Nur es wird sicher noch dauern....
:(
MaliMaja
05.10.2005, 21:24
Hallo Lilu, 8)
du kannst dir ja die Zeit damit verkürzen, indem du mal auf unserer Homepage vorbeischaust, bis irgendwann....
http://www.hundesport-bad-berka.de
Mein Mali zog früher auch brutal über die Fährte; Winkel, Gegenstände waren da ntürlich ein Problem.
Ausgebildet wurde er über einen sog. Abgang, ein kleines Dreieck, ordentlich niedergetrempelt, viel Wurst drauf und dann ging es lange geradeaus.
Irgendwann kam die Winkelarbeit und da fing die Arbeit erst richtig an. Winkel noch intensiver treten brachte den Hund dazu den Winkel bei entsprechender Wind und Wetterlage früher oder später anzuzeigen und auszuarbeiten.
Gegenstände hat er schnell kapiert, leichter Leinenruck, ohne Stachel, ohne zweite Leine. Ok, manchmal überlauft er die Gegenstände auch ma, dann sind beim nächsten mal mehr davon auf der Fährte.
So konnte ich das natürlich nicht stehen lassen.
Also erst mal ein gutes Buch her, Hund Geruch und Fährte von William G Syrotuck. Auf einmal "Lichtaufgeh"!
Macht es den Hunden am Anfang nicht so schwer, geht nicht nur geradeaus, leichte Schlangenlinien fördern die Konzentration auf der Fährte, Geradeaus laufen kann er später lernen.
Tretet keine Autobahn auf der Wiese, also keine zwei Fuß breite Spur durchs Gelände walzen. Ist zwar gut für den HF, weil er sieht wo die Fährte liegt. Der Hund bekommt aber hierdurch ein riesiges Duftfeld unf fängt u.U. an zu faseln. Einspurig, d.h. Schritt vor Schritt, dicht aneinander gelegt. Am besten noch mit einer Vertiefung am Hacken wo die Wurst rein kommt.
Wenn der Hund Probleme mit der Richtungsänderung an den Winkel hat, macht Bögen aus den Winkeln. Das naürlich wieder abbauen, damit es mal wieder ein Winkel wird. Oder vor dem Winkel eine kleine Richtungsänderung in Richtung der Winkelllage einbauen, also, bei einen Rechtswinkel ca. w m vorher aus der Geraden einen leichten Rechtsknick einbauen, dann den Winkel und dann Wurst.
Für Hunde die am Abgang der Fährte zu sehr losstürmen: eine kleine Vorfährte vor dem eigentlichen Abgang. ihr führt den Hund an die Fährte, die allerdings keinen richtigen Abgang hat heran, darauf liegt viel lecker Wurst, nach ca. 3 - 5 m kommt der eigentliche Fährtenabgang mit ebenfalls viel Wurst und dann geht's los.
Und noch was, geizt mit der Belohung am Ende der Fährte etwas, nicht immer den Ball hinlegen, mal der Ball, mal gibt es Wurst, mal wird der Hund am letzten Gegenstand überraschen mit einer letzten ordentlichen Portion Wurst belohnt und anschließend gespielt. Der Drang nach dem Spielzeug am Ende der Fährte erzeugt nur einen schnellen Hund auf der Fährte.
Und vor allem Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe auf der Fährte. Auch wenn es noch so schwer fällt, um Himmels Willen keinen Druck, kein Geschrei.
Lieber die Fährte abbrechen, den Hund ins Auto packen, die Fährtengegenstände alleine einsammeln und den Hund mit nach Hause nehmen. Ursachenforschung betreiben. An was lag es: Fährtengelände, Fährtenleger, Hund, Witterung, ..... ?(
Und nun, viel Spaß beim Fährten.
Der Tipp mit dem zusätzlichen Abgang vor dem eigentlichen Fährtenbeginn ist mir neu. Er scheint aber sehr erfolgversprechend zu sein. Ich werde ihn in den nächsten Tagen mal ausprobieren.
Allen anderen Tipps kann ich aus eigener positiver Erfahrung nur :zustimm:en!
Gruß Nirco
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