Mali-Maus
18.01.2006, 12:52
Übertragung durch Geflügelprodukte?
Der Seuchenerreger wird von infizierten Tieren weitergegeben, kann aber auch
durch rohe oder unzureichend gekochte Produkte wie Eier und Geflügelfleisch
oder durch Kleider, Schuhe oder andere Gegenstände aus infizierten Gebieten
übertragen werden. Allein der Konsum von Hähnchen oder Eiern macht nicht
krank, sofern beides gut gekocht ist: Viren werden bei Temperaturen über 70
Grad zerstört.( Mind. 10 Min. braten bzw. kochen)
Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. empfiehlt daher Reisenden in die bislang
betroffenen Ländern: Vermeiden Sie direkte Tierkontakte und verzichten Sie
auf den Besuch von Geflügelmärkten. Geflügelfleisch und Geflügelprodukte
sollten Sie nur in gekochtem oder durchgebratenem Zustand verzehren.
Eine vorsorgliche Influenza-Impfung kann verhindern, dass Sie an Virusgrippe
erkranken, und somit selbst ein „Mischgefäß“ für einen, neuen aggressiven
Virusstamm bilden.
Impfung in Sicht?
Im Frühjahr 2006 wird wahrscheinlich ein Impfstoff zum Schutz der Menschen
vor dem Vogelgrippe-Virus H5N1 zur Verfügung stehen. Das berichteten am
Montag übereinstimmend Staatssekretär Klaus Theo Schröder vom
Bundesgesundheitsministerium und die Präsidenten des Robert-Koch- und des
Paul-Ehrlich-Instituts, die Professoren Reinhard Kurth und Johannes Löwer,
in Berlin.
Das Vogelgrippe-Virus wurde in Thailand auch bei Schweinen, toten Tigern und
Leoparden nachgewiesen. Könnte es hier zu Lande auch auf Hunde, Katzen, Rehe
und Füchse übertragen werden? Rein theoretisch lässt sich das nicht
ausschließen, so das Friedrich-Loeffler-Institut. Aber die Gefahr sei
derzeit überhaupt nicht gegeben. Auch der Naturschutzbund NABU sieht keinen
Grund zur Panik. Kein Mensch braucht sich vor dem Rotkehlchen im eigenen
Garten zu fürchten. Seine Haustiere muss man ebenfalls nicht gleich im
Zwinger oder Stall einsperren. Sollten jedoch Vogelgrippe-Viren auch in
unserem Land auftreten, dann ist Vorsicht geboten. Denn die Übertragung vom
Haustier auf den Mensch ist einfacher und gefährlicher, als von Vogel auf
Mensch.
Der Seuchenerreger wird von infizierten Tieren weitergegeben, kann aber auch
durch rohe oder unzureichend gekochte Produkte wie Eier und Geflügelfleisch
oder durch Kleider, Schuhe oder andere Gegenstände aus infizierten Gebieten
übertragen werden. Allein der Konsum von Hähnchen oder Eiern macht nicht
krank, sofern beides gut gekocht ist: Viren werden bei Temperaturen über 70
Grad zerstört.( Mind. 10 Min. braten bzw. kochen)
Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. empfiehlt daher Reisenden in die bislang
betroffenen Ländern: Vermeiden Sie direkte Tierkontakte und verzichten Sie
auf den Besuch von Geflügelmärkten. Geflügelfleisch und Geflügelprodukte
sollten Sie nur in gekochtem oder durchgebratenem Zustand verzehren.
Eine vorsorgliche Influenza-Impfung kann verhindern, dass Sie an Virusgrippe
erkranken, und somit selbst ein „Mischgefäß“ für einen, neuen aggressiven
Virusstamm bilden.
Impfung in Sicht?
Im Frühjahr 2006 wird wahrscheinlich ein Impfstoff zum Schutz der Menschen
vor dem Vogelgrippe-Virus H5N1 zur Verfügung stehen. Das berichteten am
Montag übereinstimmend Staatssekretär Klaus Theo Schröder vom
Bundesgesundheitsministerium und die Präsidenten des Robert-Koch- und des
Paul-Ehrlich-Instituts, die Professoren Reinhard Kurth und Johannes Löwer,
in Berlin.
Das Vogelgrippe-Virus wurde in Thailand auch bei Schweinen, toten Tigern und
Leoparden nachgewiesen. Könnte es hier zu Lande auch auf Hunde, Katzen, Rehe
und Füchse übertragen werden? Rein theoretisch lässt sich das nicht
ausschließen, so das Friedrich-Loeffler-Institut. Aber die Gefahr sei
derzeit überhaupt nicht gegeben. Auch der Naturschutzbund NABU sieht keinen
Grund zur Panik. Kein Mensch braucht sich vor dem Rotkehlchen im eigenen
Garten zu fürchten. Seine Haustiere muss man ebenfalls nicht gleich im
Zwinger oder Stall einsperren. Sollten jedoch Vogelgrippe-Viren auch in
unserem Land auftreten, dann ist Vorsicht geboten. Denn die Übertragung vom
Haustier auf den Mensch ist einfacher und gefährlicher, als von Vogel auf
Mensch.