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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gartenagility



stoeri
08.01.2007, 20:09
Hallo Freunde

wer von Euch trainiert auch mal zuhause im Garten oder trainiert Ihr alle nur im Verein?

mailchopf
08.01.2007, 20:58
Hallo Du,

Ja ich tranierer auch im Garten....

Habe mir et´xtra einen parcour gebastelt.....

Da ich und mein bube ziemliche Probleme hatte miteinander...liess ich dass Agility sein und nun machen wir es im Garten,,,,Erliebt es überalles ( nebst dem Bikejöring...:))

Für das Slalom gibt es günstige zaun - Plastik- Stangen in der Landi......

eben alles improvisiert....;)

Liebs Grüssli Angie und ihr grauer Malibube

Rasputin
08.01.2007, 22:26
Einem/r Anfänger/in würde ich das selber Trainieren überhaupt nicht empfehlen. Auch wenn man genau die gleichen Übungen macht wie im Training, schleichen sich so Fehler ein, die man nur schlecht wieder weg kriegt.

Ich denke, wenn man ein oder zwei Mal pro Woche im Verein übt, sollte das wirklich reichen. Ansonsten wird es problematisch mit den Gelenken....! Auch als Fortgeschrittene/r sollte man nur dann alleine Trainieren, wenn man es wirklich gut kann......!

Wenn ein Hund Angst vor einem Gerät hat, kann man ihn sicher langsam an diese heran führen. Aber richtiges Training mit Parcours etc. finde ich gehören in professionelle Hände.

Gruss, Biggy

stoeri
08.01.2007, 22:52
Hey Biggy

sicherlich werde ich vorher ganz genau die Geräte selbst gehen und ausprobieren ;) vorallem auf die Wippe freu ich mich.

Durch den Reifen werde ich erst im Sommer springen und ob ich wohl den Slalom schaffe?

Erst wenn ich selbst den Weltrekord schaffe werde ich es mit Hund probieren.
Ich werde ganz stark auf die Auf- und Abgangzone achten mir anfangs auch ein paar Gummibärchen dort hinlegen damit ich das stehen bleiben nicht vergesse ;-)

Wie schnell sind die Hunde im Wettkampf?

Cindy
09.01.2007, 09:22
Hi Erika,

vielleicht solltest Du dir Biggy's Rat mal genau durch den Kopf gehen lassen und nicht einfach ins Lächerliche ziehen.

Denn sie hat absolut recht. Wie schnell hat man selbst als jemand, der Ahnung von Agility hat, einen Hund "versaut". Von einem Anfänger mal ganz zu schweigen.

Um auf deine Frage zu antworten. Wir trainieren hin und wieder Slalom im Garten oder evtl. einzelne Sprünge. Für mehr habe ich keine zusammenhängende Rasenfläche, da unser Garten zwar gross ist, aber der grösste Teil ist Nutzgarten. Und meine Eltern fänden es nicht sehr lustig, wenn ich im Erdbeerfeld Sprungübungen machen oder die Tomatenstangen als Slalom benutzen würde.

Wir haben allerdings eine Wiese, die wir zu mehreren zu einem privaten Hundeplatz umfunktioniert haben. Mit Container für die Hindernisse und einem kompletten Agi-Parcours. Allerdings, wir trainieren auch schon ein paar Jährchen, genauer seit 1998. Inzwischen hat jede von uns ihren dritten Hund, den sie im Agi ausbildet, gibt im Verein Training oder hat zumindest selbst mal eine Zeitlang Training gegeben. Trotzdem würde keine von uns auf Dauer allein vor sich hin trainieren. Es schleichen sich selbst bei Leuten, die zumindest halbwegs wissen, was sie tun, doch recht schnell Fehler ein. Und manche Fehler kann man selbst gar nicht erkennen. Oder doch besser mit Hilfe von Aussenstehenden.

Wie schnell Hunde im Wettkampf werden kann man so nicht sagen. Die schnellen Hunde idR zwischen 4 und 7 m/s. Abhängig von der Art des Parcours. Bei einem verwinkelten A-Parcours können 4,5 m/s schon recht schnell sein, während es wirklich schnelle Hunde bei einem "Renn"-Jumping, sprich einem Jumping der recht flüssig zu laufen ist, durchaus mal auf 7 m/s kommen können. Mein Gartenzwerg hat inkl. Verweigerung in einem "Spiel" mal eine Zeit gelaufen, die ebenfalls über 6 m/s war. Wäre die Verweigerung nicht gewesen wäre wohl eine Zeit dabei rausgekommen, die eher an 7 m/s gelegen hat. Das war aber wirklich ein reiner Renn-Parcours gewesen.

Viele Grüße
Cindy

benny´s frauchen
09.01.2007, 10:00
Hallo Erika,
kann mich Biggy und Cindy nur anschließen: beim Training im eigenen Garten ohne dass man kritisch von einem Trainer oder Vereinskollegen mit Erfahrung beobachtet wird, ist die Gefahr wirklich groß, dass man Fehler antrainiert, die man später nur schwer und vorallem aufwendig wegbekommt. Also lass es lieber. Dein Hund braucht ohnehin Zeit zwischen den Trainings um das neu Erlernte zu verarbeiten.
Hinsichtlich der Geschwindigkeit kannst Du mal googlen und Dir die Ergebnisse von Turnieren ansehen, da gibts immer Angaben über Parcourlänge und Zeiten. Meist liegt die Zeit zwischen 3,3 m/s und 3,9 m/s.
Liebe Grüße
Nadja

Pumba
09.01.2007, 11:09
grundsätzlich schliesse ich mich biggy und co an !

nur ich denke es kommt schon auch noch darauf an WAS man genau übt im garten !
UO oder so übe ich ja auch mal alleine ohne gleich alles kaput zu machen...
wer beim gartenagility seinem hund z.b nur mal eben lernt einen sprung von aussen anzugehen, wird wohl kaum allzuviel kaput machen... oder einen tunnel aus distanz selbstständig aufzusuchen...
sequenzen, zonen und slalom würd ich einen anfänger aber auch abraten selber zu üben !!!

übrigens hab ich in einem D hundesport heft einen artikel gelesen über selber gebastelte agilityhindernisse... die nackenhaar standen mir zu berge ... sehr bedenklich dort auf kosten der gesundheit geld zu sparen !!!
ich will nicht jeden der ein selber gebasteltes gerät hat an den pranger stellen, ich hoffe einfach sie entsprechen einem gewissen standart vorallem was die sicherheit angeht !!! ;)

Rasputin
09.01.2007, 17:00
Hy Erika

Ich weiss nicht, warum du so ironisch abschätzend auf meinen Beitrag reagierst? ?(

Glaube mir, ich gönne jedem ein gutes Training und ich freue mich für jeden, der mit seinem Hund etwas erreicht. Und meine Bedenken und Ratschläge sind wirklich ernst gemeint. Vor allem für deinen Hund. Als Anfänger ist man geneigt, den Hund schnell mal zu überfordern. Vor allem, weil Malis ja keinerlei Ermüdung zeigen.

Ich musste lange Zeit von meinen Trainern gebremst werden, weil Jasko so schnell und gerne lernte. Heute bin ich froh, nicht zu schnell vorwärts gegangen zu sein. Denn Jasko ist kerngesund und immer noch mit Freude bei jedem Training.

Ich kann von mir behaupten, kein Untalent in Sachen Koordination und Geschicklichkeit zu sein. Aber wenn wir im Agility gewisse Führungsmethoden einübten bin ich fast verzweifelt (.... mein Trainer übrigens auch!) Ich dachte wirklich immer, dass ich es richtig mache und der Trainer hat mich Mal um Mal korrigiert, weil ich den Hund zu fest abbremste, zu eng in die Kurve führte oder sonst etwas ungesundes veranstaltete. Erst nach und nach durch gutes Vorzeigen, wiederholtes Zuschauen und konsequentem Üben habe ich die Methoden in "Fleisch und Blut" gekriegt.

Alleine hätte das NIE so geklappt und die Gefahr, dass sich Jasko in seinem Geschwindigkeitswahn verletzt hätte, wäre um ein Vielfaches grösser gewesen.

Nochmals mein Tipp: Schliesse dich einer Trainingsgruppe mit einem/r erfahrenem/r Trainer/in an. Frage dich vor allem, was dir wichtiger ist. Deine persönliche Abneigung gegen einen Trainer oder die Gesundheit deines Hundes. Dann fällt es dir auch nicht schwer, die richtige Entscheidung zu treffen.

Grüssele, Biggy

stoeri
09.01.2007, 19:17
Hallo Biggy

das war auf gar keinen Fall irgendwie ironisch gemeint nein wirklich nicht, ich wollte einfach nur witzeln.
Ich bin froh um Deinen Rat, denn genau das ist es.

Ich habe nur in meiner Nähe niemanden mit dem ich Arbeiten könnte und einfach mit jemanden Arbeiten bei dem mir die Ausbildung nicht zusagt will ich auch nicht. Ich will ja nicht das mich mein Hund beißt nur weil er nicht vom Zaun weg will, so wie bei der Agilitytrainerin der ich zugesehen habe, die mehr ratschena ls Arbeiten und keiner der Teilnehmer hatte seinen Hund annähernd im Griff die machten doch was sie wollten.

Wir werden nie ein Turnier gehen, auch nie eine Prüfung absolvieren, weder eine Begleithundeprüfung, noch eine Fährte noch ein Agilityturnier bestreiten und ich arbeite am liebsten alleine.
Jedoch möchte ich sauber und korregt arbeiten und ab morgen habe ich 5 Einzelstunden mit Angela Schmid das wird anstrengend genug für mich.

steini
09.01.2007, 20:39
Also ich habe nur den Slalom zu Hause trainiert.

Alles andere, finde i ch, da muß jemand zuschauen oder/ und Lösungsvorschläge finden, wie ich diverse Sachen besser hinbekomme.
Jeder Hund ist ja anders und dann entsprechend die Methoden oder wie
die Wechsel trainieren: Da isses doch echt günstiger, wenn jemand
zuschaut oder dabei ist.

LG Sabine

stoeri
09.01.2007, 21:25
Hallo Sabine

ja den Slalom übe ich auch allerdings noch die Gasse und das bleibt auch bis er vom Alter her ok ist.
Wir kommen bisher aus allen Richtungen mal zusammen mal er von links und ich von rechts oder umgekehrt. Es macht ihm irre spaß und vom Stop oder vom Sitz wartet er schon ganz gespannt auf das "ZICK ZACK" Kommando.

Demnächst bekomme ich 2 Videos von Christiane da bin ich schon ganz gespannt drauf.
Und einen Tunnel kennt er und so eine Holzleiter wobei diese nichts mit Agility zu tun hat, aber die muß er erklimmen inzwischen braucht er dazu beim rauf gehen meine Hilfe nicht mehr beim runter gehen noch ein wenig.