Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : erstes Training mit Gianna
Prigötte
08.09.2007, 21:29
Ich war gestern um ersten Agilitytraining mit Gianna (Mali 1,3 Jahr)
und hab festgestellt, dass sie zwar trotz ihrer Ängstlichkeit alles schnell lernt,
(Sie geht über die hohen Hürden und nimmt Steg und Wippe nach dem ersten Training ohne Probleme)aber länger als 10- 15- min. kann sie sich nicht konzentrieren, dann fängt sie an wie wild über den Platz zu rennen, bis sie sich wohl erinnert dass ich auch noch da bin. Abrufen hat keinen Sinn, ihr Ohren scheinen abgeschaltet zu sein. Kommt sie dann zurück zu mir, ist arbeiten wieder für die nächsten 10- 15 min. möglich.
Da ich bisher immer mit älteren Hunden angefangen hab zu trainieren , würd ich gern wissen, ob das für dieses Alter normal ist, zumal Gianna sich bei der UO über den gesamten Arbeitszeitraum konzentrieren kann und begeistert mitarbeitet.
Warum 15' am Stück arbeiten?, Belohne deine Maline nach 1 bis 2 Geräten miSpiel, genauso bei der UO, belohne deine Maline nach kurzen Sequenzen, z.B. wenn sie ein paar Schritte korrekt bei Fuss läuft mit der Beisswurst.
Prigötte
08.09.2007, 22:21
na, das is ja wohl selbstverständlich. dass ich das mache und abwechslungseich gestalte ich das Training auch- mach ich ja nich zum erstenmal-, aber sie kann sich nicht so lang konzentrieren wie bei der UO. Die Zeitangabe bezieht sich nicht auf Arbeitszeit am Stück. So dusselig bin ich auch nicht, dass ich stur 10-15 min durchgehend das gleiche trainiere. Ich meinte, das beim Agi-Training ihre Konzentration längst nicht so lang anhält wie bei der UO.
Brigitte
Sorry, da habe ich dich einfach falsch verstanden:o
Dass sich deine Maline an den Geräten schneller hochfährt ist ganz normal und somit lässt auch die Konzentrationsfähigkeit schneller nach wie z. B. in der UO.
Prigötte
09.09.2007, 09:03
Gut zu wissen, da kann ich mich dann ja auch darauf einstellen und werd mit ihr halt anders trainieren als mit Helene meiner DSH.
Hallo Gianna,
meiner Meinung nach, ist ein Mali nicht unbedingt ein geeigneter Agi-Hund. Ich kann mich meinen "Vorschreiber" anschließen, dass die Geräte den Hund im Trieb hochfahren (Trieb macht Doof). Was ganz wichtig ist, dass du dem Hund dann viel Ruhe vermittelst und seine Leistungen auch mit Spiel belohnst (das machst du ja schon).
Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg mit dem Mali.
Alex und Hexe
Hi,
ich sehe das auch so, dein Hund fährt sich im Agi schneller hoch und ist dementsprechend gestresster und damit schneller "platt".
Mal davon abgesehen hätte ich in der ersten Trainingsstunde nicht Wippe und Steg zusammen gemacht, da beide Geräte sehr viel Konzentration erfordern.
Viele Grüße
Cindy
Morpheus
20.09.2007, 01:07
ich habe mit neo (20 monate) auch erst im juni mit agi begonnen. die geräte kannte er allerdings alle schon vorher aus der hs-gruppenstunde bei meiner ersten trainerin, war also kein problem.
wir liefen anfangs nur 1/4 des parcours, trotzdem war nach den ersten geräten sense und neo düste ab und es interessierte ihn alles andre, nur nicht der parcours. von mir und meinen leckerlies und meinem lob ganz zu schweigen.
bis ich draufgekommen bin, dass ich mit 2-3 minuten UO vor dem beginn des parcours super fahre - er ist dann total auf mich fixiert und rennt mittlerweile den parcours 2 x hintereinander durch, ohne sich ablenken zu lassen.
Prigötte
20.09.2007, 06:05
Danke für den Tipp, werd ich mal versuchen. Wir haben mittlerweile weiterrainiert, aber mehr als ein paar Minuten Konzentration is nich. Jetzt hat sie so viel Spass am ´Steg, dass sie mir ständig dahinrennt und drüberbrettert, abrufen oder locken is nicht. Wenn sie drüber ist, kommt sie dann wieder. Zwei Hürden lässt sie sich vorschicken aber dann ist Sense und wenn Konzentration futsch dann geht das Gerenne los- die rennt mich noch strubbelig,- so waren meine anderen Beiden gar nicht.
nun kenne ich mich mit Agi ja so gar nicht aus...aber mal ganz dusselig gefragt: warum laßt Ihr es zu, daß die Hunde Euch durch ihren Entzug so dusselig dastehen lassen? ?( Wie wär´s denn mit Leine drauf?
Gruß Iris
Hallo Iris,
ich bin ja nun auch nicht so der Agi-Held :o allerdings, immer dann wenn ich mit Maline aufn Platz zum Agi Training bin (just for fun) musste ich sie ohne Leine und Halsband führen. Ich denke einfach, das Verletzungs/-Unfallrisiko ist zu hoch.
viele Grüße
Nicole
Ich kenne es nur so, dass Anfangs Gerät für Gerät erarbeitet wird. Also z.B. zuerst der Steg, wenn der klappt, eine Hürde, dann auch zwei, dann beide Hürden mit Steg. Je nach Hund sind die Fortschritte unterschiedlich. Unsere Gruppen sind klein, max. 5 Hunde, da kann die Trainerin sich sehr gut auf die einzelnen Hunde einstellen.
Dass ein Hund wegrennt, geschieht äußerst selten, denn er kapiert schnell, dass der krönende Abschluss beim Besitzer stattfindet.
Durch diese langsame Heranführung wird die Konzentration auf den Besitzer gefördert und der Hund nicht unnötig hochgepuscht. Bei uns ist es im Moment genau das Gegenteil: Winnie war durch die Borreliose und andere Geschichten ewig krank, jetzt aber soweit, dass wir mit Funagi wieder anfangen konnten. Die gestaute Power von 9 Monaten muss raus, die Konzentration muss auch erst wieder aufgebaut werden. Und da sie alle Geräte kennt, düst sie den Parcour (korrekt) entlang, wie es nicht sein sollte. Das bekomme ich aber schnell wieder in den Griff, das merke ich jetzt schon nach zwei Stunden. Und dass die Krönung bei mir ist, hat sie sich sehr gut gemerkt. :D
Nicole,
das mag ja im Endeffekt so sein. Nur...fängt man denn nicht auch beim Agi klein an? D.h., bringt man dem Hund die Geräte nicht erst langsam bei und zeigt man ihm nicht, daß er weder im Alleingang über den Parcours und vor allem nicht wegpesen darf, wann es ihm beliebt? Und das schaffe ich nun mal nur, indem ich meinen Hund absichere. Ist er frei und hat erst mal gelernt, daß er sich entziehen kann und Frauchen steht dann dumm da...gute Nacht!:rolleyes:
Gruß Iris
Nicole,
das mag ja im Endeffekt so sein. Nur...fängt man denn nicht auch beim Agi klein an? D.h., bringt man dem Hund die Geräte nicht erst langsam bei und zeigt man ihm nicht, daß er weder im Alleingang über den Parcours und vor allem nicht wegpesen darf, wann es ihm beliebt? Und das schaffe ich nun mal nur, indem ich meinen Hund absichere. Ist er frei und hat erst mal gelernt, daß er sich entziehen kann und Frauchen steht dann dumm da...gute Nacht!:rolleyes:
Gruß Iris
Hallo Iris,
da gebe ich Dir vollkommen recht. Auch wenn wir nur Fun-Agi betreiben... ich habe immer darauf geachtet, dass das was sie lernt, langsam und korrekt erlernt. Als diverse Geräte dann klappten, kam die Schnelligkeit mit dazu. Es ist ja nunmal bekannt "Trieb macht Dumm" auch beim Agility. In der Ruhe liegt die Kraft..... Da gab es bei mir von Anfang an kein wegrennen - denn da wo Mama is - isses schee :rolleyes:
Allerdings kann ich nicht mehr zu Agi sagen, da wir das wie gesagt nur als Fun betreiben. Mein Herz hängt am VPG
viele Grüße
Nicole
Nicole,
ich denke, es ist völlig egal, was man mit seinem Hund macht. Ein Weglaufen und Verselbständigen muß einfach unterbunden werden, sonst bin ich nur der Affe für den Hund. Und dabei spielt es keine Rolle, ob Agi oder VPG.;)
Mir ist immer noch schleierhaft, warum hier nach "Mätzchen" gesucht wird, um den Hund gnädig zu stimmen. Leine drauf, unterbinden und gut isses.
Gruß Iris
Rasputin
20.09.2007, 14:14
@Iris: Haste beim Agi schon mal zugeguckt? Das mit der Leine ist nicht drin, wenn du mehr als zwei Geräte machst. Denn der Hund springt über die Hürden, dann durch den Tunnel, rechts weg über die Hürde und auf den Steg.... zum Beispiel.
Schon nur beim Über-die-Hürde-Springen ist das mit der Leine gar nicht möglich, weil da ja Seitenelemente dran sind, die höher als die Stange sind..... :rolleyes: Da verheddert sich die Leine nur.
Zudem will ich ja nicht, dass der Hund immer an meiner Seite bleibt. Der Hund soll auf meine Kommandos die diversen Geräte machen. Also auch mit einer gewissen Distanz.
Grundsätzlich muss der Hund einen guten Grundgehorsam haben. Warten, Steh, Platz müssen schon sitzen, sonst bringt das nix! Später kommen dann noch Kdos für "rechts" und "links" dazu.
Es geht darum, dem Hund zu zeigen, dass er die Geräte nehmen soll, auf die ich ihn schicke und nicht, dass er immer an meiner Seite zu bleiben hat.
Biggy
hihi, Biggy - sicher hab´ ich mir schon Agi angeschaut. Sogar schon selbst ausprobiert :p
Das, was Du da beschreibst ist doch das Endresultat, wie es mal aussehen soll. Hier geht es aber um den Anfang - das Lernen des Hundes also.
Ein lange, leichte Leine dran, wie beim SD - ohne Schlaufe. Warum sollte der Hund damit nicht springen können? Oder durch den Tunnel laufen? Leine loslassen, Hund durch den Tunnel, vorne wieder die Leine aufnehmen. Wo ist das Problem? Bei mir hat´s so jedenfalls prima geklappt. Keine Behinderung des Hundes, kein Verheddern und auch kein Hängenbleiben. Es geht doch jetzt ganz einfach erst mal darum dem Hund zu verklickern, daß Parcours angesagt ist - ohne Weglaufen und Clown spielen, oder?
Und genau! Recht hast Du! Der Hund muß einen guten Gehorsam haben. Wie aber soll er den erlernen, bzw. ich diesen durchsetzen, wenn der Hund stiften gehen kann?
Gruß Iris
Hi zusammen,
ich kann Biggy nur zustimmen. Im Agi-Training hat eine Leine nichts verloren. Auch nicht bei Anfängern. Wenn der Hund nicht in der Lage ist beim HF zu bleiben rsp. umgekehrt der HF nicht in der Lage ist, den Hund bei sich zu behalten, dann haben die zwei noch an was ganz anderem zu trainieren als an Agigeräten. Und wenn ein junger Hund sich nicht länger als 10-15 min konzentrieren kann, warum bitte sollte er dann auch länger trainieren? Denn wenn Hund sich nicht konzentrieren kann, dann ist er auch nicht aufnahmefähig.
Dass man den Hund nicht von Anfang an über die K-Zonen brettern lässt wie bekloppt ist klar. Aber bei allen anderen Geräten, Slalom inklusive, heisst es zumindest bei meinen Hunden (und nicht nur bei meinen) gleich von Anfang an -> Geschwindigkeit. Ein Hund, der am Anfang voll ausgebremst wird, der wird nie die Geschwindigkeit erreichen, um wirklich vorne mitlaufen zu können. Schon gar nicht bei den Large-Hunden.
Dieses ganze "Oh Gott, Hund darf keinen Fehler machen" ist beim Agi völlig verkehrt. Denn idR ist es nicht der Hund, der den Fehler macht, sondern der Hundeführer, der ein falsches Hindernis anzeigt, völlig falsch im Parcours steht, .... . Also ist es Sache des HF zu lernen, seinen Hund ohne Fehler durch den Parcours zu führen. Sicher, bei einem schnellen Hund dauert das länger als bei einem langsamen Hund. Aber deshalb einen schnellen Hund langsam machen ist auch nicht Sinn und Zweck der Übung.
Und was die Leine betrifft - sobald mehr als ein Hindernis zu absolvieren ist, wird es kritisch werden. Man denke nur an die Sprünge. Da springt der junge Hund ab, Mensch ist idR lange nicht so schnell und Hund springt permanent in die Leine - echt toll ?(. Mal von der Gefahr des Hängenbleibens an den Auslegern mit der Leine und ähnlichem abgesehen. Dann der Tunnel. Da rennt der Hund mit Leine durch, die bleibt evtl. irgendwo am Eingang hängen und Hund wird zurückgerissen? Und was macht Mensch nachdem Hund aus dem Tunnel kommt? Hysterisches Hundeinfangen? An das Risiko beim Reifen will ich gar nicht erst denken. Ach ja, und die erste Stange in unserem ersten Gassenslalom im Verein wurde nicht etwa durch unsere beiden Chaoten (meine GP-Hündin Nele und die Bobtailhündin eines Vereinskollegen), die mit Brachialgewalt durchbretterten, abgebrochen, sondern durch eine Vereinskollegin, die bei einem anderen Trainer trainierte, der die Hunde mit Leine durch den Gassenslalom führen lassen hat. Der Hund war ein 5 kg Jack Russel Terrier.
Es hat seine Gründe, warum ein Hund im Agi kein Halsband dran hat.
Viele Grüße
Cindy
taschbert
20.09.2007, 15:33
Hi Iris
kenne das auch nur ohne leine
kann da dann Cindy zustimmen, wenn der Hund mittendrin abhaut ist da was anderes das Problem, nicht die Geräte
Hatten mal einen kleinen JRT, der ist immer ausgebüxt.
Der hat dann erstmal lernen müssen trotz stehenden Parcours gehorsam zu sein, daß also die Geräte nicht heissen es ist alles just for fund und Hund kann machen was er will und wann er will.
Da war dann für Tunnel eine lange Leine dran und wir mussten uns im Kreis aufstellen um ihn aufzufangen.
Das ist der einzige mit Leine.
Das mit der Konzentration:
Es gibt ja leichte und schwere Geräte/Hindernisse..
Ich hatte letztes Mal (Willis zweite Agi-Stunde) Einzeltraining, da haben wir A-Wand trainiert. EIN Gerät, dann Pause
Danach Tunnel Hürde Tunnel, was einfacher ist, zum quasi auflockern.
Also, zum Anfang würde ich nicht zuviele schwierige Geräte aufeinmal machen sondern dem Hund mehr Chance geben es auch richtig zu verstehen daß es um mehr geht als über irgendwas drüber und Spiel
Gianna hast Du schonmal versucht sie nach der Sequenz ins Sitz/Platz zu nehmen und dann erst zu bestätigen ?
So bestimmst Du wann die Übung zu Ende ist, nicht sie
Aha - dann ist alles klar! Mir war der Aufbau der Hunde, die Agi ernsthaft betreiben, nicht ganz klar. Ich habe das nur ab und an zum Spaß gemacht.
Das obendrein mit meiner langen, ganz leichten (also absolut nicht hinderlichen) Leine aus dem Baumarkt ohne Schlaufe, die ich für den SD benutze. Probleme beim Tunnel, Steg, Sprüngen, etc. ergaben sich damit überhaupt keine. Allerdings habe ich den Hund die Sachen langsam abgehen lassen, also nicht auf Geschwindigkeit wert gelegt. Aber wie gesagt, für mich war´s ja auch nur so zum Spaß.
Gruß Iris
Prigötte
20.09.2007, 18:54
Danke Euch allen für div.
Tipps, ganz klar ist es, dass auch ich diejenige bin die wieder lernen muss. Ich hab bisher mit meinen 2 anderen Wauzies Agi gemach, Labbi-Mix und Schäferhund-Mix. da war schon der Anfang viel leichter, weil die nicht so schnell und auch schon besser im Gehorsam waren.
Mit Gianna- ich hab sie erst seit Ende Juli, is ausm TH hat da 6 Monate gesessen-
fang ich grad an. UO klappt schon gut, und Agi ist eigentlich nur zur zusätzlichen Auslastung gedacht gewesen, weil wir ein privater Platz sind, wo kein Schutzdienst oder so angeboten wird, und ich in keinen Verein mehr will.
Die "Geräte" machen wir schon einzeln und arbeiten mit viel Pause, vor allem weil sie so hochputscht- die Rennerei kommt m.E. daher. Aber der Tipp mit der UO vor Beginn des Trainings und erst wieder bei Fuss und Sitz nach jeder noch so kurzen Sequenz ist gut, werd ich versuchen, vielleicht bleibt sie dann aufm Teppich.
Natürlich liegt auch viel an meiner Ungeduld, da ich ja noch mit den anderen Beiden arbeite und manchmal vergesse das Gianna ja noch gar nicht alles so umsetzen kann, da sie ja grad erst anfängt.
Manchemal isses ein Gefühl, als wennze mit 50 noch mal Mama wirst.
Dennoch, ich bin für jeden guten Rat dankbar, da ich überhaupt keine Erfahrung mit Mali´s habe und ich den Unterschied zu meinen anderen beiden deutlich merke.
Brigitte
Hi Gianna,
wie trainiert ihr die Zonen?
Vor allem, wenn Du nach dem ersten Training schon Steg und Wippe gemacht hast?
Bei einem schnellen Hund würde ich die Zonen von hinten aufbauen. Dann dreht sie da zumindest auch mal nicht so schnell auf. Und Du hast keine Probleme mit den Zonen, wenn Du das wirklich konsequent trainierst.
Viele Grüße
Cindy
Prigötte
20.09.2007, 20:05
Gianna war so ängstlich, sie ist nur Schritt für Schritt mitgegangen, beim Aufstieg ganz eng an mich gelehnt. in der Geraden ganz langsam und beim Abstieg auch, so war und ist die Kontaktzone keine Schwierigkeit. Hürden ist sie vorher schon gegangen und den Tunnel auch, da nach dem UO Training immer Aig Trainig war und auf dem Weg vom Platz runter bin ich mit ihr spielerisch mit "Hopp" an den Hürden vorbei und sie is drüber. Beim Tunnel is sie einfach meiner Helene hinterher und fand es spassig. Deshalb sind wir den Steg angefangen, erst den kleinen, den wir im Welpenbereich haben, um ihr die Angst ein bischen zu nehmen und als sie das allein gemacht hat, hab ichs beim grossen versucht. genauso hab ich es dann mit der Wippe angefangen. Dazwischen war aber immer Pause und schmusen, viel Lob und wieder anderes Spielen. Aber wie gesagt, da war sie noch total schissig, Sowohl bei neuen Erfahrungen wie "Geräten" als auch mit anderen Hunden. Mittlerweile ist die Angst weg, in jeder Beziehung und das Austesten geht los.
Aber wie gesagt, da war sie noch total schissig, Sowohl bei neuen Erfahrungen wie "Geräten" als auch mit anderen Hunden. Mittlerweile ist die Angst weg, in jeder Beziehung und das Austesten geht los.
hm - nur so ein Gedanke...es gibt Hunde, die entziehen sich mit solchen "Spielchen" Streßsituationen.
Gruß Iris
Morpheus
21.09.2007, 01:30
Danke für den Tipp, werd ich mal versuchen. Wir haben mittlerweile weiterrainiert, aber mehr als ein paar Minuten Konzentration is nich. Jetzt hat sie so viel Spass am ´Steg, dass sie mir ständig dahinrennt und drüberbrettert, abrufen oder locken is nicht. Wenn sie drüber ist, kommt sie dann wieder. Zwei Hürden lässt sie sich vorschicken aber dann ist Sense und wenn Konzentration futsch dann geht das Gerenne los- die rennt mich noch strubbelig,- so waren meine anderen Beiden gar nicht.
nach einem "unkontrollierten weglaufen" immer wieder mit UO-ordnungen in die konzentration rufen. so hats bei uns geklappt.
mühevolle kleinarbeit - aber letztendlich haben wir gerade heute trotz chaotischem hundegebelle und rumschreien der übrigen teilnehmer einen konzentrierten parcours auf den platz gelegt.
fazit: eine trainierte UO mit kurzem trainingslauf vor dem parcours wirkt wunder!
hm - nur so ein Gedanke...es gibt Hunde, die entziehen sich mit solchen "Spielchen" Streßsituationen.
Ja, das ist bei einem Border bei uns der Fall. Sobald Frauchen sich nur minimal zu ihm runterbeugt, rast er los. Oder wenn er nicht 100%ig weiß, was sie von ihm will, ebenfalls.
Hi Gianna,
Wie trainiert ihr derzeit? Einzeln, in Gruppen? Wie lange seit ihr am Stück im Parcours?
Viele Grüße
Cindy
taschbert
21.09.2007, 10:44
hm - nur so ein Gedanke...es gibt Hunde, die entziehen sich mit solchen "Spielchen" Streßsituationen.
Gruß Iris
Ja, das ist bei einem Border bei uns der Fall. Sobald Frauchen sich nur minimal zu ihm runterbeugt, rast er los. Oder wenn er nicht 100%ig weiß, was sie von ihm will, ebenfalls.
Wenn Willi nicht mehr weiß was er machen soll und überfordert ist, dann setzt er sich hin und guckt mich verzweifelt an.. Oder gibt Pfötchen oder irgendwas was ihm helfen könnte aus der Situation wieder rauszukommen weil er sich selber nicht zu helfen weiß.
So sind halt die Hunde unterschiedlich wie sie mit Stress umgehen
Beim Agi hatten wir das bisher nicht.
Wie gesagt, er ist jetzt BH reif und hat JETZT erst damit angefangen, die UO ist da kein Problem.
Dieses "Ratlos" sein hatte er auch noch nie beim Agi, sondern in andern mehr alltäglichen Situationen.
Da einen Schritt zurück und ihm helfen passt meistens zB wenn er mir etwas bringen soll das auf dem Boden liegt um beim aufräumen zu helfen oder so... ;)
Hast Du die anderen beiden mit wenn Du mit ihr trainierst ?
Prigötte
22.09.2007, 10:39
@ cindy
Bei uns wird schon in der Gruppe trainiert, aber die Anfänger trainieren zu anderen Zeiten als die Fortgeschrittennen und werden natürtlich anders betreut. Ausserdem geniesse ich das Vorrecht allein auf dem Patz zu trainieren, wenn die Trainerin da ist und eigentlich keine Trainingszeiten sind.
Überhaupt laufen bei uns die Hunde in den Traiingspausen frei auf dem Platz jeder achtet auf seine Fellnase und Beissereien oder Keilereien unter den Hunden sind selten. Während des Trainings sind die Hunde allerdings angeleint.
Aber es sind immer alle mit dabei.
Die "Fortgeschrittenen" Trainieren eine Stunde(reine Trainingszeit)20 Minuten Pause und je nachdem wieviele da sind ist die Zeit im Parcour länger oder kürzer;manchmal muss man halt mal ein bisschen warten, weil es ja auch Anfänger bei den Fortgeschrittenen gibt. Es sind aber meist 2 Trainer da, so dass viel gelaufen und trainiert wird.
Dass wir nicht soo schlecht sind kann man vielleicht daran ermessen, dass wir, als wir letzthin auf nem Funturnier bei einem VDH-Platz eingeladen waren, von 6 Hunden (Max) 3 Pokale in unterschiedlichen Klassifizierungen mit nach Haus genommn haben.:jubel:
LG
Brigitte
Prigötte
22.09.2007, 10:46
Ha, der Tipp mit der Unterordnung war Gold wert. Ich war gesten mit Gianna beim Agi und sie ist wirklich viel ruhiger mitgelaufen, kein ausbrechen und wegrennen. Ich hab sie nach jeder kurzen Sequenz erst mal rangerufen sitzenlassen und dann gelobt, bin zwischendurch ein bischen UO gelaufen und -hach, hat das Spass gemacht -ich bin ganz ohne Frust nach Haus und auch Gianna machte einen sehr ausgeglichenen Eindruck.
Wir haben gestern sogar die ersten Versuche am Slalom gewagt, und auch das war schon ganz ordentlich.
Aber ich hab mit Gianna auch nicht die volle Stunden trainiert, sondern früher aufgehört und noch ein bisschen UO gelaufen - Ablegen (klappt bei ihr noch nich so gut, sie hat Verlassensangst), schnelle Wenden usw.
Morpheus
23.09.2007, 01:07
Ha, der Tipp mit der Unterordnung war Gold wert. Ich war gesten mit Gianna beim Agi und sie ist wirklich viel ruhiger mitgelaufen, kein ausbrechen und wegrennen. Ich hab sie nach jeder kurzen Sequenz erst mal rangerufen sitzenlassen und dann gelobt, bin zwischendurch ein bischen UO gelaufen und -hach, hat das Spass gemacht -ich bin ganz ohne Frust nach Haus und auch Gianna machte einen sehr ausgeglichenen Eindruck.
Wir haben gestern sogar die ersten Versuche am Slalom gewagt, und auch das war schon ganz ordentlich.
Aber ich hab mit Gianna auch nicht die volle Stunden trainiert, sondern früher aufgehört und noch ein bisschen UO gelaufen - Ablegen (klappt bei ihr noch nich so gut, sie hat Verlassensangst), schnelle Wenden usw.
liebe brigitte,
das freut mich ausserordentlich! :)
scheinbar ist deine gianna ein ähnlicher typ wie mein neo - absolut arbeitswütig. sie verzeiht dir wohl keinen fehler, braucht eine klare führung und ganz deutlich den weg gezeigt, wo es langgeht. die UO-konzentrationsübungen helfen euch ganz klar dabei: du sagst ihr damit quasi: "hey, hier spielt die musik, WIR machen GEMEINSAM sport!"
und du wirst sehen, wie schnell es nun bergauf geht und wie flott ihr nun bald einen ganzen parcours laufen könnt, wenn du es so konsequent beibehälst!!!
mein neo wird nun immer schneller und frauli kann sich mit ihrer raucherlunge ganz schön ranhalten, damit er mich nicht überholt... :D
lg, uli & zoo
Prigötte
24.09.2007, 07:20
Ich denke mal, dass ich nur etwas Geduld brauche und mir auch immer wieder klar machen muss, das Gianna gerade erst anfängt.
Gestern hatten wir das letzte von 6 Sommerturnieren (ich konnte aber nur 4 mitlaufen)
und Helene und ich haben PLatz 3 belegt. War ein schöner Abschluss für mich, da ab nächsten Monat der beste Ehemann von allen wieder mit Helene (DSH-Mix) trainiert und auch die Turniere läuft. Mal sehen wie der zu kämpfen hat, weil wir ganz unterschiedliche Laufstile haben und Peter jetzt 2 Jahre mit dem Hundesport ausgestzt hat.
Ich hab ihn dazu verdonnert mit Helene wieder UO zu machen, und siehe da, der beste Ehemann von allen hatte mehr Schwierigkeit als der Hund die Kommandos umzusetzen . :laecheln:
So fangen wir dann wohl beide wieder an zu lernen.
Nichts desto Trotz freu ich mich auf den Tag wenn Gianna ihr erstes Turnier
laufen kann, auch wenn bis dahin noch ein langer Weg ist.
LG
Brigitte
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