Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : unkonzentriertes Suchen
Hallo!
Mein Mali ist knapp über 3 Jahre alt. Leider habe ich beim Fährten enorme Probleme, da er sehr oberflächlich sucht, und somit auch über jeden Winkel schießt.
Eine Zeitlang hat er die Gegenstände angenommen was er zur Zeit auch überhaupt nicht mehr macht.
Da er eigentlich immer mit Freude bei der Sache ist bin ich dass eigentliche Hauptproblem, nur weiß ich mir momentan nicht mehr zu helfen.
Bestimmt hat jemand von euch nützliche Tipps....? ( auch wenns natürlich schwer ist aus der Ferne )
Vielen Dank im Voraus
es ist nicht nur schwer aus der Ferne, sondern nahezu unmöglich mit so wenig Infos!
Hat der Hund denn schonmal besser gesucht? Wie weit ist denn sein Ausbildungsstand? Wie legst Du die Fährte? Die Winkel? Was machst Du an den Gegenständen? Was, wenn er die Winkel überläuft? Warum glaubst Du, das "Hauptproblem" zu sein?
Gruß Iris
Noch eine Frage - benutzt Du immer dasselbe Gebiet?
Nein bin immer woanders unterwegs. Die Fährte lege ich im normalen Schritt wobei ich ca. alle zehn Schritt ca. 5 Schritt Futter lege. Die Winkel lege ich teils mit Futter aus. An den Gegenständen bestätige ich aus der Hand. Ich Lege immer unterschiedliche Fährten ( Treppe Bogen u.s.w ). Er hat vor ca. einem halben Jahr eine Fährtenprüfung mit 62 Pkt bestanden, also da auch schon alles andere als gut.
öööhm - was für eine Art Prüfung soll das denn gewesen sein? Um zu bestehen, brauchst Du mindestens 70 Punkte!
Was den Rest betrifft: fang doch nochmal ganz von vorne an mit der Ausbildung.
Gruß Iris
Für unkonzentriertes Suchen kann es viele Gründe geben, was genau auf deinen Hund zutrifft, kann man so aus der Ferne wirklich nicht beurteilen.
Gib doch mal mehr Feedback, wie hast du den Hund aufgebaut, wie lange sucht ihr schon, hat er zwischendurch besser gesucht, wie ändert sich sein Verhalten bei langen Fährten oder schwierigem Gelände?
Hier ein paar ganz allgemeine Tipps: lass dein Hund kein Futter überlaufen, lass ihn nicht über die Fährte rennen und benutze dunkles Futter, um zu vermeiden, dass der Hund mit den Augen nach dem Futter sucht.
Nicht das Futter in einem Schema d.h. in den gleichen Mengen und Abständen legen. Meine wissen nie wann Futter kommt und strengen sich darum auch richtig an. Also mal im 7. Schritt, dann im 2., dann im 23. dann mal im 4. , dann mal 10 Schritte hintereinander u.s.w.
Auch bei den Winkeln kein Schema legen, der Hund soll sich aktiv bemühen die Winkel zu finden. Hilfreich hierzu ist eine Belohnung 1 oder 2 Schritte nach dem Winkel, idealerweise in Form eines mit etwas besonders Leckerem gefüllten Döschens. Das ist sinnvoll weil er die verschlossenen Döschen auf Distanz nicht riechen kann und dadurch nicht schneller wird oder den Winkel schneidet. Der Hund muss ja auch wissen wofür er sich anstrengen soll.
Ein solches Döschen kannst du auch unter dem Gegenstand vergraben und nach dem Verweisen hervorzaubern. Du kannst den Hund auch mit etwas besonders Leckerem aus der Hand belohnen, aber wichtig ist, dass dein Hund sich freut wenn er den Gegenstand gefunden und verwiesen hat. Das soll ja schließlich das Highlight der Fährte sein, dazu musst du es aber auch machen.
Auch ein Wechsel des Fährtenfutters könnte ihm neue Motivation verschaffen.
Ich denke die Fährte ist momentan nicht spannend genug und Abwechslung bringt man eben nicht nur durch die Fährtenform rein.
Legst du Futterdepots auf der Fährte oder am Ende?
Da bist du leider falsch informiert Fährtenprüfungen bei der Polizei sind mit 50 Pkt. bestanden.
Da bist du leider falsch informiert Fährtenprüfungen bei der Polizei sind mit 50 Pkt. bestanden.
?(?(?(?(
das wäre mir neu...70 sind das Minimum zumindest nach der PPO
Also nun lasst uns mal nicht darum streiten.
Bei der Bundespolizei ist die Fährte nach der Prüfungsordnung mit 50 Punkten bestanden, könnt ihr mir ruhig glauben!
Hallo Strohti
mein Oldie Ricky hat auch immer gut und sehr intensiv gesucht und immer öfter blieb er plötzlich stehen und schaute nach oben machte dann aber wieder weiter. Es dauerte nicht lange und er verlohr auch die Konzentration zum Fährten, zum Schluß schon bei 100Schritten. Ich lies es sein.
Und nach 2 Jahren stellte sich heraus das er im Rücken zwei Wirbel verschoben hatte und die taten ihm da sicherlich weh.
Jetzt mit 12 Jahren darf er auch noch eine Krankengymnastikfährte machen, das sind ca 10 m bergauf ;-). Da freut er sich immer darüber und vorallem um die vielen Guddis die da versteckt sind. (mir geht es nur um die Beschäftigung und die Kraft in der Hinterhand, denn so geht langsam steile Schluchten rauf was super für seine Hinterhand ist.
Vielleicht denkst Du mal an sowas.
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