Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fährten im Acker
Hallo Freunde
ich habe zur Zeit gleich bei mir um die Ecke einen schönen grobscholligen Acker.
Gestern hätte ich dort das Fährten probiert aber obwohl er im Grasboden mit sehr tiefer Nase geht mag er den Ackerboden nicht, denn wenn er intensiv schuppert kommt ihm wohl die Erde in die Nase und das mag er nicht und die Guddis auch nicht.
Ist das nur Gewöhnungssache?
Versuche es deinem Hund interessant zu machen.Etwas was er sonst ganz selten bekommt.Ich mache es z.b mit Dosen Futter,das ich in Fotodöschen tu und sie als Motivation auf der Fährte verteile und zum schluss vergrabe ich eine grösseres Döschen,was er zum Schluss bekommt.Bin damit recht gut gefahren
Für den Hund, der nur Gras kennt ist das erstmal eine Umstellung. Genauso wenn ich von Acker auf Gras wechsele. Vielleicht suchst du dir erstmal einen Acker mit Saat, wo der Hund das Grün noch als Anhaltspunkt hat.
Ansonsten gilt bei neuem Gelände viel Futter legen, durchaus auch jeden Tritt. Dein Hund muss nur kapieren, dass man da auch suchen kann. Das erreichst du am Besten durch häufiges Üben auf Acker und viel Motivation.
Tipp:Katzenfutter am Ende der Fährte.
Wenn du so nen Acker findes wie im Dildei Video beschrieben ist,dann wird er es schneller gehen mit der Umstellung.
gruß Thomas (dessen Hund heute min. 95P im Training hatte;-)
Hallo zusammen,
ich schliesse mich DINO an dass ist glaube ich die einfachste und beste Lösung1
Hi,
will jetzt nicht auch noch nur schreiben, dass ich mich Maria anschliesse, ist aber so ;). Wenn Dein Hund bis jetzt nur Wiese kennt, ist grobe Scholle schon ein harter Brocken. Ich würde auch erstmal wechseln auf blanken Boden (bei uns gibt es z.B. geeggten, aber nicht eingesäten), oder eben mit dünnem Bewuchs; aber Vorsicht, viele sind jetzt schon gespritzt oder gedüngt.
Renegade
02.04.2008, 17:57
Tipp:Katzenfutter am Ende der Fährte.
Sorry, dem muss ich derbe widersprechen. Hat sich anscheinend immer noch nicht rumgesprochen dass im Katzenfutter für Hunde giftige Inhaltsstoffe (zumeist Konservierungsstoffe) enthalten sind.
Diese können zu schweren Krankheiten und sogar zum Tode führen.
yellow-wolf
02.04.2008, 22:22
Sorry, dem muss ich derbe widersprechen. Hat sich anscheinend immer noch nicht rumgesprochen dass im Katzenfutter für Hunde giftige Inhaltsstoffe (zumeist Konservierungsstoffe) enthalten sind.
Diese können zu schweren Krankheiten und sogar zum Tode führen.
Wow?!
Bitte stelle doch die Links mit hier hinein, die deine Aussage bestätigen.
Das ist doch eine interessante Sache und gut zu wissen oben'drein!
Mir war bis dato nur bekannt, dass ich keinen Käse verfüttern darf, weil der Hund dann nicht mehr riechen kann und keine Schokolade verfüttern darf, weil der Hund sonst blind wird....
Gruss,
Heike mit dem blinden und geruchstauben Tillmann, der bestimmt nur 8 Jahre bis jetzt überlebt hat, weil er durchs Essen von Katzenutter automatisch 9 Leben besitzt....
Renegade
02.04.2008, 22:47
Bitte stelle doch die Links mit hier hinein, die deine Aussage bestätigen.
Nach Suchen im Internet habe ich beschlossen, ich würde das Buch (Titel vergessen) wegschmeissen wenn ich es auf Grund Umzug nicht schon getan hätte.
Man möge meine Aussage streichen.
Aber gesund isses trotzdem nicht, siehe hier:
http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20060922095344AAU36bo
wobei ich dabei denke, es ist damit die Verfütterung auf Dauer gemeint.
Edit:
Das hab ich auch noch gefunden. Anscheinend hat der das selbe Buch gelesen:)
Hallo,
jetzt geb ich halt auch noch meinen Senf dazu! Was mir halt so in dem gesamten Thread auffällt...:-)
1. Katzenfutter: Das das immer noch nicht kapiert wurde, das Katzenfutter, auch wenns nur Reste sind, die aber doch regelmäßig gegeben werden, für die Nieren und die Bauchspeicheldrüse des Hundes ABSOLUTES GIFT sind (Katzenfutter enthält besondere Konservierungsstoffe, die die Organe des Hundes angreifen!) ist ja echt unglaublich...
@Renegade:
Danke für den Link. Hat mich auch interessiert. Aber ich denke, dass so winzige Mengen nicht bedenklich sind.
Wer auf Nummer sicher gehen will:
Bei Schlecker gibt es Nassfuttertütchen für Hunde, sehen genauso aus wie die Tütchen für Katzen und lassen sich ebenso leicht auf der Fährte händeln.
Wegen dem Nassfutterdepot am Ende:
Du erreichst erstmal was du willst, nämlich Triebsteigerung. Einmal kann man das sicher ruhig machen.
Auf Dauer würde ich aber keine Futterdepot am Ende legen (gerade auch nicht Nassfutter wegen dem sehr starken Geruch), weil der Hund auf der Fährte schließlich nur zum Ziel gelangen will. Wenn hinten das gute Futter wartet, sieht er keinen Sinn darin sich jeden Tritt anzustrengen. Folgen davon, können Stürmen, hektische oder oberflächliche Suche sein.
Sicherlich ist das nicht bei jedem Hund so. Mein Dino sucht immer ruhig, selbst wenn es Depots gibt. Aber Chubbie zum Beispiel, zeigt dann die oben genannten Fehler und das kann man ja einfach vermeiden.
Will man den Hund für das Ende bestätigen, empfiehlt es sich das Nassfutter am Ende in eine Dose zu machen (z.B. kleine Tupperdose). Entweder man lässt den Hund verweisen und öffnet dann die Dose oder man öffnet sie eben sobald der Hund dort angelangt ist. Weil das Futter aber nicht frei zugänglich ist, wirkt es sich kaum auf das Suchtempo aus.
Hallo Freunde
ich verwende entweder die gute leckere Hundewurst vom Metzger das ist so eine Blutspeckwurst oder gewaschenen und gereinigten Pansen der nicht mehr so arg riecht.
Heute habe ich wieder auf der Wiese gefährtet, mir ganz viel Mühe gemacht mit dem jeden Schritt ein Guddi und ab dem ersten Gegenstand dann jeden dritten Schritt ohne und das 120 Schritte lang.
Dann habe ich mit meinem Oldie REhaübungen gemacht und als ich dann Fährten wollte waren die meisten Guddis von den Raben gefressen und ich brach beim zweiten Gegenstand nach ca 30 Schritten lieber die Fährte ab, bis dahin ging er super auch mit fast gar keinen Guddis.
Diese scheiß Raben, ich war so im Fährtenfieber das ich vergaß die 30 min Liegezeit zu überwachen.
Bei uns sind das die Krähen die das Futter aus der Fährte klauen.
Was machst du denn wenn du überwachst und die schwarzen bösen Vögel kommen und dein Futter stehlen ? Erschießen ?:laecheln:
Wie wär´s mit Käse? Das mögen die fiesen Viecher angeblich nicht.
Ich habe bei mir in der Gegend zum Glück kein Problem mit Krähen oder Ameisen oder sonst was.
Bei uns nerven die Krähen bei bestimmten Wiesen auch ganz schön, war besonders am Anfang sehr doof, als er das Fährten noch erlernen sollte. Jetzt inzwischen ist es nicht mehr so schlimm, wenn dann nur noch alle 10m mal wieder ein Stück Futter liegt. Ich habe damals dann immer aufgepasst und in die Hände geklatscht :applaus:. Und dann so schnell wie möglich den Hund geholt, als die Fährte dann eine gewisse Zeit gelegen hat ;)
Hallo Freunde
bei uns kann man nicht mal in Ruhe eine 100 Schritt Fährte mit Guddis auslegen ohne das die Krähen hinter einem Brotzeit machen.
Ich mußm ich ständig umdrehen und sie verscheuchen und auch so legen das ich nie zu weit weg bin 100 Schritt gerade aus wäre nichts da würde auch das in die Hände klatschen nicht mehr helfen.
Auch Gegestände wie meine mit Döschen (die gelben Döschen von den Überrraschungseier) haben sie schon davon geschleppt.
Eine Vogelscheuche die man sich verkehrt herum auf den Rücken bindet und die Arme und Beine bewegen könnte wie ein Hampelmann das wäre ein Marktlücke.
Gestern habe ich nur eine 20 Schritt Fährte gemacht, Lux durfte zuschauen, habe ihm eine schwerere Dose gefüllt mit Guddis schmackhaft gemacht und so auf den Boden gelegt das er es nicht sehen konnte (kleine Mulde) und habe gar kein Guddipflaster ausgelegt, sind dann losgefährtet, das hat er ganz gut gemacht und sich viel mehr auf dieses Döschen als Gegenstand gefreut als sonst. Und so haben die Raben absolut gar nichts bekommen.
Michaela
07.04.2008, 12:35
Tipp:Katzenfutter am Ende der Fährte.
Außerdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass viele Hunde nur noch für das Ende suchen und somit unsauber werden bzw. sich nur noch von Zeit zu Zeit vergewissern, ob sie noch auf der Spur sind oder nicht.
Bei uns sind das die Krähen die das Futter aus der Fährte klauen.
Was machst du denn wenn du überwachst und die schwarzen bösen Vögel kommen und dein Futter stehlen ? Erschießen ?:laecheln:
Also bei uns gibt es immer einen Krähenjäger der steht auf dem Feld und muss wie ein Hampelmann hüpfen und immer in die Hände klatschen =)=)=)=)=)=)=) (kleine Aufmunterung)
Hallo Freunde
heute hatte ich totales Glück.
Ich habe noch jemanden getroffen der eine Fährte vorbereitet und wir haben uns bei den Krähen gegenseitig geholfen. Das war echt super.
Am Mittwoch treffen wir uns wieder.
Ich habe heute schon einen ganzen Schenkel ohne Guddis gemacht und einen Winkel ohne und das ging super. Bei den Gegenständen wenn er liegt mache ich es jetzt so das ich auf die Leine steige und ihn langsam daran gewöhne das ich den Gegenstand hochhalte und dann bekommt er noch mal was und erst wenn ich die Leine aufgenommen habe und das Kommando "Such " gebe darf er weiter suchen, er würde dazu neigen gleich weiter zu machen.
Als heute die Fährte fertig war ging er meine Spur die ich nach dem Legen zum Weg zurück ging ganz von alleine nach ohne Leine er war ganz vertift in das Suchen das er gar nicht aufhören wollte.
Würdet Ihr eigentlich eine abgesuchte Fährte gleich wieder zurück gehen?
Mein Oldie hat das so gerne gemacht und das hat er oft noch intensiver gemacht als die eigentliche Fährte. Ist das weil sie frischer ist?
Ich lasse meine Hunde die Fährte nicht "zurück" suchen oder sie frei meiner weiteren Spur folgen.
Gewünscht ist heute im Sport ein Hund der die Fährte ruhig und intensiv absucht.
Wenn die Hunde eigenständig ohne Leine einer Spur nachgehen, erfolgt das meist im lockeren Trab und mit nicht ganz so tiefer Nase. Dieses Verhalten überträgt sich dann auch schnell mal auf die eigentliche Fährtenarbeit.
Ich lobe meine Hunde am Ende der Fährte und lenke die Aufmerksamkeit wieder auf mich. Geschirr und Suchleine runter, dann dürfen sie ggf. rennen und spielen. Ich lenke sie absichtlich von der Fährte ab.
Hallo Katja
mein Oldie hat immer mit sehr tiefer Nase und ganz ruhig zurück gesucht, ich ärgerte mich damals oft weil er es da viel besser machte als auf der eigentlichen Fährte.
Auch Lux ging ganz ruhig und mit tiefer Nase meiner Spur nach der Fährte bis zum Weg zurück, sein Fang war geschlossen und er war voll konzentriert ohne das in der Spur ein Guddi oder besonders starke Fußabdrücke waren.
Ich bin am Überlegen ob ich das nicht in Zukunft mit berechne und nach dem Fährten so 20 Schritt einfach gerade weitergehe und am Ende nochmals ein paar Guddis in den Boden Stecke, so das ich sehe wie weit er selbständig sucht.
Bis jetzt bin ich ja immer noch nah bei ihm um genau zu sehen ob er jeden Schritt absucht.
(...) ich ärgerte mich damals oft weil er es da viel besser machte als auf der eigentlichen Fährte.
Das Geruchsbild der Fährte erhöht sich in den ersten 20 Minuten und flacht danach laaaangsam wieder ab. Die neuen Schritte haben also eine anderen Intensität, das macht es interressant.
Ich bin am Überlegen ob ich das nicht in Zukunft mit berechne und nach dem Fährten so 20 Schritt einfach gerade weitergehe und am Ende nochmals ein paar Guddis in den Boden Stecke, so das ich sehe wie weit er selbständig sucht.
Ich würde den Hund nicht an seine Grenzen bringen, wenn er selbst aufgibt kann es später bei längeren Fährten dazu führen, dass der Hund dann auch die Arbeit selbstständig beenden möchte.
Ich spreche hier nur mögliche Fehlerquellen an, nicht jeder Hund macht auch diese Fehler, aber man sollte sich deren bewußt sein. ;)
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