Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kein Bock auf Agi?
Prigötte
07.06.2008, 22:18
Langsam wird Giannas Verhalten beim Agi-trainig für mich immer rätselhafter. Sie beherrscht alle Hindernisse einschließlich der Kontaktzonen und macht sie ohne Angst. Sie geht über die hohen Hürden ohne zu scheuen, sie läuft seit kurzem rechts ohne es "komisch" zu finden(und ich muss keine langen Wege mehr laufen), aaaaaaaaaber vor 4 Wochen hat sie wieder angefangen einfach aus dem Parcours abzuhauen, d.h. sie macht ein/zwei Hindernisse und gibt Gas und versteckt sich. Sie kommt auch zurück, wenn ich sie rufe, aber nicht immer mit Lockruf, manchmal muss es schon streng sein. Ich hab schon 2 Wochen Agi-trainigspause gemacht und nur für die BH trainiert, weil ich dachte es sei vielleicht zu viel, 5 mal die Woche auf dem Platz zu sein, aber heute bein ersten Agi nach 3 Wochen hat sie das gleiche Verhalten wieder gezeigt. Hat jemand ne Idee was ich falsch machen könnte?
Bei uns wird in der Gruppe trainiert und es werden immer kurze Sequenzen gelaufen. Also sind immer alle trainierenden Hunde auf dem Platz.
Wäre für Tpps sehr dankbar.
LG
Brigitte
Hi Brigitte,
wie alt ist sie? Wurde sie mal komplett durchgecheckt? Also nicht nur Hüfte, sondern auch die restlichen grossen Gelenke und Wirbelsäule. Wurde ihr Herz-Kreislaufsystem durchgecheckt? Ist sie kastriert? Wenn nein, wann war sie das letzte Mal läufig? Hatte sie bisher Probleme mit der Läufigkeit?
Warum ich das frage ist ganz einfach:
Hündin 1: kurz nach den Läufigkeiten -> demotiviert, lustlos, legte sich nach 2-3 Hindernissen hin, weigerte sich weiter zu laufen .... das ganze dauerte immer in schöner Regelmässigkeit 3-4 Monate nach der Läufigkeit danach etwa 2 Monate wieder fit, temperamentvoll und mit Spass dabei. Dann Läufigkeit und danach wieder 3-4 Monate "platt".
Seitdem sie kastriert ist, läuft sie konstant temperamentvoll und freudig mit. Hat vor kurzem im Alter von 10 Jahren noch im A3 einen fehlerfreien und für ihre Verhältnisse sehr schnellen Lauf hingelegt.
Hündin 2: immer wieder sehr tranig, lustlos, unmotiviert, dröselte durch den Parcours und verweigerte auch schon mal ganz. V.a. bei zunehmend wärmerem Wetter. Das Trauerspiel dauerte mehrere Jahre und eine ganze Reihe Tierarztbesuche, bis der Halter den Tierarzt wechselte und der als erstes einen Komplettcheck des Herz-Kreislaufsystems durchführte -> herzkrank und das wohl schon von klein auf.
Hündin 3: im Prinzip wie Hündin 1. Allerdings nicht ganz so extrem auf die Zeit nach den Läufigkeiten bezogen. Sondern "ganzjährig" langsam schleichend immer weniger motiviert, immer weniger temperamentvoll. Allerdings nur auffällig im Agi-Training. Ausserhalb bei Spaziergängen etc. wirkte sie "ganz normal und unauffällig". Zuletzt blockierte sie nach 1-2 Sprüungen regelmässig den Tunnel, sprich musste quasi mit Gewalt aus dem Tunnel rausgeholt werden. Diagnose nach allen möglichen vorhergehenden Checks - "Verdacht auf ggf. subklinische Gebärmutterentzündung" (hatte eindeutig eine Scheidenentzündung und per Ultraschall sah die Gebärmutter leicht verändert aus). Mit Beginn einer entsprechenden Antibiose änderte sich ihr Verhalten schlagartig über Nacht. Seit ihrer Kastration ist sie ein komplett anderer Hund was Motivation und Trieblage anbelangt, im Prinzip genau der Hund, der sie vor ihrer ersten Läufigkeit war. BTW, die entfernte Gebärmutter sah nicht so aus, wie sie bei einer juvenilen Hündin hätte aussehen sollen. Es waren also eindeutig entzündliche Prozesse in diesem Bereich da.
Ansonsten gibt es generell eine ganze Reihe von Hunden, die ein Problem mit dem derzeitigen Wetter haben. WARUM, gute Frage, vielleicht tatsächlich ein unerkanntes HKL-Problem?
Gesundheitliche Gründe wären die ersten nach denen ich forschen würde.
Falls du alles gesundheitliche sicher ausschließen kannst würde ich vielleicht mal schauen ob ich zu früh "geformt" habe also in Details trainiert und das allgemeine (den allgemeinen Spass für den Hund) vergessen habe.
Damit meine ich sicher nicht, dass nicht schon ein ganz junger Hund Kontaktzonen einhalten kann (das ist immer möglich) sondern dass man vielleich schon früh Wechsel o.ä. üben will (womit man vielleicht auch bei seinem vorherigen Hund Probleme hatte), und dabei vielleicht den aktuellen Ausbildungsstand des Hundes zu leicht zu hoch einschätzt.
Prigötte
08.06.2008, 08:59
Aaaaaaaaalso, Gianna ist 2,3 Jahre ist aus dem Tierheim und ich hab sie ca 3/4 Jahr. Wir waren vom ersten Tag an auf dem Hundeplatz (ist kein Verein, sondern eine private Hundeschule. Komplettcheck ist im Tierheim passiert, ist alles in Ordnung. Kastriert wurde sie noch vom Tierheim nach der ersten Läufigkeit. Sie ist total agil, wenn wir spazieren gehen und Ball werfen. Sie rennt doppelt so schnell wie unsere DSH und die ist schnell. Wenn wir nur mal so eine kurze Sequenz laufen, wenn kein training für uns ist, aber die Hindernisse sind aufgebaut, läuft sie freudig mit, aber wenn Trainig ist, zeigt sie dieses Verhalten, was ich auch als Stress deuten würde,wo ich aber nicht sehe wo mein Fehler liegt.
Sam, mit dem ich vorher gelaufen bin und auch Helene waren auch unterschiedlich zu führen und ich hab es jeweils gut hingekriegt mich auf den Hund einzustellen- ich machs ja nicht erst seit gestern-, aber irgendetwas scheint jetzt nicht richtig zu sein.
ich würde 5 schritte zurück machen!
Wenn du dir sicher bist, das gesundheitlich alles ok ist, wobei hierbei anzumerken ist, das ich es nicht so kenne, das Hunde aus dem Tierheim durchgeröngt sind, denn das währe einfach auf dauer für das Tierheim zu teuer!
Also wenn das ausgeschlossen ist, dann würde ich anfangen wie bei einem neuling!
ein bis zwei Hindernisse und dann Ball raus und spielen!
ICh würde komplett jeglichen Druck vom Hund nehmen und sie nicht zwingen sondern mit Ball und Leckerchen (ja nachdem was ihr lieber ist) nach ein bis 2 Hindernissen belohnen!
Ich würde auch im moment an den Tagen wo Agility ist mit dem Hund keine Unterordnung auf diese Platz machen! Ich denke Sie muß einfach nur wieder lernen, das Agility spass macht!
Also alles nur im spiel machen und ohne langes komando und ohne irgendwelchen schwierigen TEchnischen sachen im Pacour wie wechsel oder vorschicken oder so! Alles weglassen und den Spass wiederbringen!
@Gianna
wenn Du allein mit ihr bist, läuft sie gut? Im Training mit anderen dagegen läuft sie nicht?
Das könnte darauf hindeuten, dass Du selbst evtl. im Training mit anderen gestresst bist und sie darauf reagiert. Oder aber, sie ist durch die Anwesenheit der anderen Hunde und Menschen gestresst, und das sind die Auswirkungen.
Ich würde auch noch mal ein paar Schritte zurückgehen und sehen wie sie auf ganz einfache Sachen reagiert.
Prigötte
08.06.2008, 20:37
@ Tanja,
genauso hab ichs gemacht, weilich dachte, naja, vielleicht erwartest du zuviel da ich ja mit den Anderen beiden schon Tuniere gelaufen bin und von vorn anfangen ist ja nie so einfach. Derhalb hab ich ja auch erst mal Pause macht und bin gestern ganz langsam wieder angefangen -3 Hürden und der Tunnel- Pause- nach 15 Minuten nächste Seququenz: 2 Hürden - Slalom- Hürde-ende-Pause und spielen (Leckerchen ist sowieso dabei).
Mit Parcour mein ich die Aufbauten auf dem Übungsgelände, keinen kompletten Agi-Parcour.
Aber ich denke ihr habt Recht, ich mach erst mal mit richtigem Taining Pause und lass sie die Agilityhindernisse nur mal ab und zu aus spass laufen wenn sie mal im Weg herumstehen.
Wie gesagt UO läuft sie mit Begeisterung und die ist bei uns auch in der Guppe, da zeigt sie gar keinen Stress. Ich denke ich vermittle ihr zu viel Druck und muss er an mir arbeiten und mich zurücknehmen. Ist für mich nicht einfach glaub ich, weil sie eigendlich als Nachfolger für meinen alten Mann gedacht war, denn der hat Cushing und kann nicht mehr und Helene die Schäferhündin wird wieder vom besten Ehemann von allen geführt.
Ach jaTanja, Gianna hatte im TH schon Sondrbehandlung, sie war nicht im Zwinger, sondern bei der THleitung im Büro, die hatte früher selbst nen Mali und liebt diese Rasse, kann aber im Augenblick keine eigenen Hunde halten. Ich hab mir Gianna auch nicht ausgesucht, sondern sie sich mich, ich war nähmlich auf der Suche nach einem Rüden,egal was für einer aber die Maus kam aus dem THbüro auf mich zugelaufen und da issed passiert.THleitung staunte und meinte, wir wären für einander bestimmt, da Giana so ängstlich Menschen gegenüber ist und so ist sie bei uns gelandet und ich bin froh darüber. Mittlerweile bin ich auch gar nicht mehr so wild aufs Agility, -man wird ja auch älter;)-ich such nur eine Möglichkeit Gianna auszulasten.
Aber danke für Eure Tipps, ich werd mal sehen was ich umsetzen kann und halt Euch auf dem Laufenden- was nicht heisst dass nicht weitere Tipps folgen können.
LG
Brigitte
Hallo,
ich hab´ ja nun so mit Agi gar nix am Hut :o - dennoch...eine "Sonderbehandlung" im Tierheim bedeutet noch lange nicht, daß der Hund komplett geröntgt und durchgecheckt ist.
Wichtig fände ich auch die Frage nach der Körpersprache des Hundes, wenn er ausbricht. Davon schreibst Du nämlich nix! Rennt sie einfach davon und macht sich da einen Spaß draus, oder zeigt sie deutlich Angst- und Meideverhalten? Wie ist die Körpersprache beim Zurückkommen? Sollte es nämlich evtl. so sein, daß Dein Hund sich da einfach nur geschickt "aus der Affäre zieht", dann wird Dir ein Nachgeben im Sinne von Zurückschrauben eher schaden als nutzen. Dann wäre nämlich eher mal ein Machtwort angesagt.
Gruß Iris
Prigötte
09.06.2008, 05:34
Ich meine sie zeigt ,Meideverhalten, Schwanz ist eingezogen, Ohren nach hinten. Mit Lockstimme ist dann nichts zu machen, manhmal wenn ich streng rufe, aber eigendlich kommt sie nur wieder, wenn ich mich umdrehe und z.B. Richtung Ausgang marschiere.
Wie schon geschrieben, ich hab jetzt nach ner Pause wieder angefangen und Suche nach Lösungsansätzen.Ich werd aber auch im TH noch mal nachfragen, kann nur sagen, was mir gesagt worden ist.
Brigitte
Hi Gianna,
gut - beim Zurückrufen ist es eigentlich klar, daß sie meidet. Schließlich sieht sie deutlich Deinen Unmut. Hätte mich auch gewundert, wenn es anders gewesen wäre ;)
Wichtiger ist eigentlich die Körpersprache, wenn sie davonläuft. Zeigt sie da Angst und Unsicherheit? Schwer das zu beurteilen und Dir zu raten, wenn man es nicht sehen kann. Hast Du die Möglichkeit, Dich filmen zu lassen und den Film dann hier einzustellen?
Gruß Iris
taschbert
09.06.2008, 10:34
Hi Gianna
seid ihr 5mal aufm Platz oder trainiert ihr auch 5mal?
In Deinem Profil links steht daß Du auch Trainerin bist. Bist Du das auch wenn sie dabei ist?
wenn gesundheitlich alles ok ist würde ich mich Tanja anschliessen und erstmal nen Schritt zurückfahren.
Ich würde mich oft beobachten lassen unter der Premisse ab wohin sie ins meiden geht oder evtl überfordert ist...
Hallo Gianna,
ich finde die Idee mit den kurzen Sequenzen toll :)
Vielleicht kannst du auch als eines der letzten Geräte das lieblingsgrät deines Hundes benutzen. Schließlich möchten die Hunde dieses am liebsten abarbeiten ^^
Liebe Grüße von Ann-Katrin, die wegen solchen Verleitungen immer noch im A1 ist ^^
Prigötte
10.06.2008, 05:45
@ Taschbert
Nein, mittlerweile trainiere ich mit ihr nur noch 2 mal in der Woche , davon war eigendlich 1x die Woche Agi angedacht.
als wir noch intensiv für die BH gearbeitet haben, war sie dabei, wenn ich den anderen Unteirrcht gegeben hab und hat die Kommandos mit umgesetzt.
Aber da hab ich schon gemerkt, dass Agi im Anschluss nciht mehr ging.
@Fuzzi
Ich hab gestern mal mit meiner Trainerin zu analysieren versucht und die meinte, Gianna würde jetzt anfangen mit mir Spielchen zu spielen und auszutesten, sie hätte sozusagen ein "Grinsen im Gesicht" wenn sie die Mücke vom Platz macht und wir wollen mal versuchen wie sie reagiert, wenn ich sie ganz konsequent immer wieder zurückpfeife und sie nicht ausbrechen lasse- heisst aber auch meint sie Gianna nicht vorzuschicken, sondern beim Laufen mehr bei Fuss zu halten. Mal sehen.
LG
Brigitte
@Fuzzi
Ich hab gestern mal mit meiner Trainerin zu analysieren versucht und die meinte, Gianna würde jetzt anfangen mit mir Spielchen zu spielen und auszutesten, sie hätte sozusagen ein "Grinsen im Gesicht" wenn sie die Mücke vom Platz macht und wir wollen mal versuchen wie sie reagiert, wenn ich sie ganz konsequent immer wieder zurückpfeife und sie nicht ausbrechen lasse- heisst aber auch meint sie Gianna nicht vorzuschicken, sondern beim Laufen mehr bei Fuss zu halten. Mal sehen.
LG
Brigitte
Hallo,
also wenn das so ist, würde ich sie auch ganz konsequent daran hindern, auszubüchsen. Nur würde ich persönlich dabei auf keinen Fall riskieren, daß sie trotzdem ausbüchsen kann. Und das kann sie, wenn sie frei läuft. Hat sie dann auch noch dabei rausbekommen, daß Du sie am Weglaufen trotz Deines "Zurückpfeifens" nicht hindern kannst, dann hast Du nämlich nicht nur das Alte, sondern auch noch ein neues Problem :rolleyes:
Also Leine dran! Entweder eine normale, leichte und lange Schleppleine, oder eine Flexi benutzen.
Gruß Iris
Hi Gianna,
ich würde weder eine Leine dran machen (hatten wir schon mal -> Verletzungsgefahr ist einfach zu gross, zudem läuft man Gefahr, dass Hund sich eine bescheidene Sprungtechnik angewöhnt), noch sie bei Fuss halten (leidet die Distanzarbeit und die Führarbeit massiv drunter, zumal gerade ein triebiger Hund von Anfang an lernen sollte, auch auf Distanz geführt zu werden). Sie arbeitet nicht mit Dir weil sie Spielchen spielen will? OK, lass sie, ist nicht dein Problem sondern ihres. Sie läuft weg und Du gehst kommentarlos vom Platz. Wenn sie dann nachkommt leinst Du sie ruhig und freundlich an, kannst sie dabei auch freundlich ansprechen wenn Du das fertig bringst und nicht gerade innerlich kochst. Training ist für den aktuellen Tag "gestorben". Notfalls, also wenn sie länger braucht, um Dir nachzulaufen, setzt Du dich ins Auto und fährst ein Stückchen (wenn sich das von den örtlichen Gegebenheiten machen lässt) oder setzt Dich im Vereinsheim auf die Terasse, oder ....., halt den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Diese Reaktion muss aber auch wirklich sofort erfolgen, nicht erst noch fruchtloses hinterherrufen usw. Und Du musst Dir sicher sein, dass es wirklich "Spielchen" sind, die sie dazu treibt. Denn das "einfach stehenlassen" ist für einen Hund schon recht sehr verunsichernd. Und wenn sie sich aus Unsicherheit oder Unwohlsein so verhält, wäre das dem Hund gegenüber recht unfair (allerdings alles andere auch).
Hat bisher bei allen unseren Hunden, die der Meinung waren "hach ist das Leben schön und wir können ja mit Frauchen mal Spielchen spielen" recht schnell Wirkung gezeigt.
*gggg* übrigens auch bei Hunden, die zu extremem Kläffen neigten. Da scheiterte es wenn, dann an der Konsequenz des HF (Kläffen dauerhaft abstellen dauert deutlich länger als "Spielchen spielen" abstellen und irgendwann hört man das als HF nicht mehr, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann).
Cindy,
wie gesagt, ich bin kein Agi, aber wäre da wirklich eine Verletzungsgefahr gegeben, wenn ich mit meinem Hund langsam den Parcours abgehe, ihn neben mir behalte und ggf. einwirke?
Solche "Spielchen", wie Du sie vorschlägst, habe ich schon gesehen und...gesehen, daß sie auch in die Hose gehen können! Nämlich dann, wenn es dem Hund Sch...egal ist, ob er denn nun weiterarbeiten darf oder nicht. Er ist dann völlig befriedigt mit dem, was er getan hat.
Welches Problem (außer der Verletzungsgefahr, die man durch langsames Vorgehen ja eigentlich ausschalten kann, oder?) sollte dann darin bestehen, dem Hund deutlich zu zeigen, daß das so nicht gewünscht ist. Ganz klar schwarz/weiß. Und dann brauche ich mir auch keinerlei Gedanken zu machen, ob das, was ich tue, dem Hund gegenüber denn nun gerecht ist, oder nicht.
Gruß Iris
Iris,
es ist nicht Sinn und Zweck der Sache, dass der Hund einen Parcours langsam und dicht neben dem HF abarbeitet.
Und ein Hund, dem es, wie Du schreibst, sch...egal ist, ob er weiterarbeiten darf oder nicht rsp. dem es sch...egal ist mit seinem HF zu arbeiten oder nicht - der hat im Agi mE einfach NOCH NICHTS verloren. Da sollte HF erst mal noch Zeit und Arbeit in den Hund stecken, damit dieser lernt MIT seinem HF zu arbeiten.
Und was die Leine angeht - zusätzlich zur Verletzungsgefahr - ich habe schon einige Hunde gesehen, die zu Anfang mit Leine geführt wurden. Durch die Bank alle hatten anschliessend eine absolut besch.... Sprungtechnik.
Typische Sprungtechnik von "Leinenhunden" - vor dem Hindernis kurz abstoppen, nach oben hochdrücken und dann runterfallen lassen. Allein schon deswegen hat eine Leine im Agi-Training nichts verloren.
schnellinelli
10.06.2008, 14:21
Eine Trainingskollegin hat das gleiche Problem: die UO geht der Hund brav und ist auch noch nie ausgerissen. Beim Agi macht er meistens zwei, drei Hindernisse und dann ist er weg. Dreht seine Runden (evtl. eine durch den Tunnel) geht schnüffeln und pinkeln. Sie hat auch schon einiges probiert (anleinen, Platz verlassen) aber es ist ihm völlig egal, klar guckt er, wenn sie weg ist, aber beim nächsten Training ist es wieder dasselbe. Mit der Wurfkette hat sie es auch versucht, aber da ist er dann wieder so eingeschüchtert, daß ein Training auch schwer möglich ist. Außerdem hat sich dieses Verhalten bei dem Hund durch Monate schon so gefestigt, daß es für ihn "normal" ist, was er tut. Mittlerweile geht sie mit Leckerchen in der Hand durch den Parcours, um so den Hund über die Hindernisse zu leiten... nicht die besten Voraussetzungen für diesen Sport...
Iris,
es ist nicht Sinn und Zweck der Sache, dass der Hund einen Parcours langsam und dicht neben dem HF abarbeitet.
sicher - da hast Du Recht. Aber hier liegt was im Argen und der Hund lernt noch. Das einfach so stehenzulassen in der Hoffnung, der Hund läßt sich "Zurückpfeifen", ist eine Gratwanderung. Was, wenn nicht? Wenn ihm das Spielchen mehr und mehr Spaß macht? Zuerst würde ich mal dafür sorgen, daß er lernt, daß Ausbüchsen nicht erwünscht ist und, was noch wichtiger ist, er damit nicht durchkommt.
Und ein Hund, dem es, wie Du schreibst, sch...egal ist, ob er weiterarbeiten darf oder nicht rsp. dem es sch...egal ist mit seinem HF zu arbeiten oder nicht - der hat im Agi mE einfach NOCH NICHTS verloren. Da sollte HF erst mal noch Zeit und Arbeit in den Hund stecken, damit dieser lernt MIT seinem HF zu arbeiten.
richtig! Wäre es diesem Hund hier aber nicht egal, würde er weder ausbüchsen, noch meidend zurückkommen.
Und was die Leine angeht - zusätzlich zur Verletzungsgefahr - ich habe schon einige Hunde gesehen, die zu Anfang mit Leine geführt wurden. Durch die Bank alle hatten anschliessend eine absolut besch.... Sprungtechnik.
Typische Sprungtechnik von "Leinenhunden" - vor dem Hindernis kurz abstoppen, nach oben hochdrücken und dann runterfallen lassen. Allein schon deswegen hat eine Leine im Agi-Training nichts verloren.
da hast Du eindeutig die größere Erfahrung und somit bestimmt recht.
Gruß Iris
Rasputin
10.06.2008, 17:01
Muss da Cindy voll und ganz zustimmen! Leine hat im Agi-Parcour absolut nichts verloren. Wenn der Hund nicht will, kommt er ins Auto und der Rest des Tages wir nichts gearbeitet. Entweder kommt die Lust wieder - oder der Hund hat ganz einfach keinen Spass am Agi!
@Gianna: Schon mal einen anderen Sport (nicht BH) ausprobiert?
Biggy
Prigötte
10.06.2008, 18:20
Nee mit Leine im Parcour kommt nicht in Frage, ich werd die ganzeSache jetzt noch malmit Ruhe und Konsequenz beginnen, wenns dann nicht klappt lass ichs erst mal ganz.
@ Biggy,
Ich wäre wg. VPG in nen Verein gegangen, aber da hat sie beim Läppchenwedeln so einen Satz gemacht, dass der Helfer meinte hätte noch nicht so den Zweck, sie sei zu ängstlich.
Ich merke, das ihr Nasenarbeit Spass macht, aber da muss ich mich dann erst mal selbst reinarbeiten.
Arbeiten im Verein ist schwer für mich, da ich in der Vergangeheit keine guten Erfahrungen gemacht hab und noch nichts gefunden hab, was mit zugesagt hätte.
Ich werd mal sehen wie es die nächsten paar Male klappt und erzähl dann mal
LG
Brigitte
Hey, wie wäre es mit Turnierhundesport?
Du hast beim Vierkampf immer deine Unterordnung dabei und die macht sie ja gerne. Außerdem bleibt der Hund bei den Laufdisziplinen dicht am Hundeführer. So kannst du ihr Sicherheit geben und sie gleichzeitig auch mehr in den Gehorsam nehmen.
Das Training findet anfangs mit Leine statt und selbst Turniere kannst du fast komplett mit Leine laufen.
Die Gefahr, dass dein Hund ausbüchst ist deutlich geringer und du hast Sprünge und Unterordnung dabei.
Ach ja, durch das immer gleiche Schema auf den Turnieren findet dein Hund schneller Routine und damit Sicherheit. Es gibt keine Überraschungen wie beim Agi.
taschbert
11.06.2008, 14:25
Maria
ich wollte gerade sagen:
Wie wäre es denn mal zur Abwechslung, bzw zwischendurch, mit THS
weil:
Es viel einfacher ist, es ist zB die Hindernisbahn, immer nur geradeaus.
UUUnnnnd mit Mama um die Wette.
Also, ich kenne nur Hunde die bei der Hundernisbahn abgehen wie Schmidts Katze. Wilson fliegt zB dann ;)
Vorteil ist vielleicht, daß da weniger Druck ist.
Daß der Hund vielleicht eine Blockade abbaut, weil es ja doch Spaß bringt.
Haut er ab, ok, dann halt nicht.
Ich gehe zB mit meinen beiden zusammen an Start.
Erste Runde machen sie zusammen, dann getrennt.
Da macht keiner *******, weil dann könnte ja der andere an der Reihe sein.
Klar denken Hunde nicht, aber wenn ich den jeweils anderen dranhabe ist der abliegende noch heisser auf die Bahn (mache das auch bei UO manchmal. Einen aufm Platz anleinen/ablegen und mit dem anderen UO machen, dann abwechseln SUPER wieviel Bock Jimbo dann auf einmal hat)
mache auch Agi, aber die THS Bahn hat denke ich für einige Hunde etwas befreiendes weil sie die Sau rauslassen können und sich nicht konzentrieren müssen...
Vielleicht einen Versuch wert, ansonsten finde ich Cindys Vorschlag mit weggehen super (halt so wie es durchführbar ist)
@
Mittlerweile bin ich auch gar nicht mehr so wild aufs Agility, -man wird ja auch älter;)-ich such nur eine Möglichkeit Gianna auszulasten.
Brigitte
Hallo Brigitte,
liegt es vielleicht daran?
Mein Rat wäre einfach: Lass es mit dem Agi.
Bei uns im Verein habe ich nun auch schon genug Leute kommen und gehen sehen. Entweder Hund und Herrchen haben Spaß am Sport, werden ein Team und es klappt. Dann ist alles wunderbar.
Oder es wird aus anderen Gründen mit Agi angefangen: Hund soll ausgelastet werden, ein Border muss Agi machen, die Freundin macht ja auch Agi etc.
Es gibt sicherlich genug Sportarten in denen du durch Zwang den Hund zu etwas bringen kannst. Beim Agi ist es definitiv nicht so, so ein Quatsch wie Hund an die Leine, vom Platz gehen, Wurfkette usw...
Ich könnte dir jetzt noch so tolle Tipps geben, wie Hund zwei Tage nicht füttern, dann auf den Platz mit einem Kong in den den du Leberwurst schmierst und dass Hundchen nach einem braven Sprung dem Kong hinterher rennt und zur Belohnung etwas daraus schlecken darf. Kann dir aber garantieren, das der Erfolg nur kurzfristig ist.
Also lass es mit dem Agi, willst du dich körperlich mehr aktivieren, was ich aus o. g. Zitat nicht entnehmen kann, versuche es wirklich mit THS. Ansonsten, wäre wie von dir selbst überlegt, das Fährten doch eine wirkliche Alternative.
Also, nicht beleidigt sein, beim Agi gibt es nur Hunde die entweder Agilityverrückt sind oder solche, aus denen nie etwas wird.
biggy
beim Agi gibt es nur Hunde die entweder Agilityverrückt sind oder solche, aus denen nie etwas wird.
sorry, biggy, aber das ist so ziemlich der grösste Unsinn, den ich je über Agi gelesen habe. Fällt in eine Kategorie mit "lieber langsam und sicher".
Ich habe im Laufe meiner Agi-Jahre genügend Hunde gesehen, die zunächst Agi-verrückt waren und dann durch schlechtes Training "kaputtgemacht" wurden. Und umgekehrt habe ich genügend Hunde gesehen, die zu Anfang nicht wirklich wie kommende Stars ausgesehen haben - und dann so richtig gut wurden. Für letzteres braucht man halt einen fähigen Trainer. Und das kann leider nicht jeder.
In einen Border oder einen Mali Trieb im Agi reinzubekommen, ist im Allgemeinen keine grosse Kunst. Das einzige, was man da idR trainieren muss, ist, wie man so einen Hund führt. Bei anderen Rassen sieht es schon etwas anders aus. Und da sind viele Trainer dann einfach nicht kompetent genug. Deshalb kommen dann eben derartige Sprüche.
ich denke, das du deinem HUnd das abhauen bzw. wegrennen vor dir mal ganz schön vermiessen solltest!
Wenn sie immer in die gleiche Ecke rennt, dann stelle dort doch jemanden hin, der sich versteckt und sie dann z.b. mit einer Wasserpistole bespritzt oder irgend so etwas in der Art. So das sie das weglaufen vor dir mit etwas negantiven verknüpft.
Was du da genau machst, musst du selber sehen, denn es soll für deinen HUnd schrecklich werden, wenn er aus dem Pacour geht.
Wir hatten den Fall mal, das der Hund immer ausgebüchst ist. NAchdem er 2 mal Nass wurde ist er lieber bei Frauchen geblieben und hat den spass dann am Aligity auch richtig wiedergefunden. Der Hund läuft heute in A3 und ist superschnell!
Mann kann es auch anstatt mit Wasser mit einer Wurfkette oder Dosen oder sowas machen. Hauptsache der Hund erschreckt sich und merk sich das.
ABER BITTE MACHE SOWAS NIEMALS IM PACOUR!!!!!!!
und mach bitte NIEMALS so was mit Wurfketten und Dosen wenn andere Hunde dabei sein. Es gibt genug Hunde, die sich durch so was erschrecken lassen. Und wäre das dann mein Hund, würde ich mich sehr "bedanken".
schnellinelli
12.06.2008, 10:41
Mann kann es auch anstatt mit Wasser mit einer Wurfkette oder Dosen oder sowas machen. Hauptsache der Hund erschreckt sich und merk sich das.
ABER BITTE MACHE SOWAS NIEMALS IM PACOUR!!!!!!!
Der Hund meiner Trainingsfreundin haut aber NUR beim Agi ab... und diverse Vorschläge von hier wurden auch schon umgesetzt, ohne Erfolg.
Ich hab schon bald den Verdacht, daß sie es dem Hund zu "halbherzig" vermittelt, daß er das nicht darf und sie so ein Verhalten nicht wünscht.
Weil er ihr ja im tiefsten Inneren leid tut, wenn er dann doch mal für kurze Zeit eingeschüchtert ist... Was haltet Ihr von dieser Theorie?
Grüße!
taschbert
12.06.2008, 12:23
naja. Wann wirkt sie denn dann ein?
Wenn der Hund schon weg ist oder wiederkommt, dann nützt ja die Bestrafung auch nix mehr.
Die muß ja im Moment des abhauens direkt kommen
schnellinelli
12.06.2008, 13:16
Sie hat ihm ein paar Mal die Wurfkette nachgeworfen, das hat den Hund dann aber offenbar so irritiert, daß er verschüchtert gewirkt hat, die Ohren angelegt hat und nicht mehr zum Training zu bewegen war. Sie hat es dann für den Rest der Stunde gelassen. Seither macht sie es so, daß sie wartet, bis er zu ihr zurückkommt bzw. daß sie den Platz verläßt.
Bestrafen tut sie ihn eh nicht...
Interessant ist wie gesagt nur, daß er das bei der UO nie macht.
Ich bin ja nun kein Expertin im Agi und mache THS. Wir legen bei unserem Training (auch Hindernisbahn) Wert darauf dass der Hund parallel bleibt. Beim 3-Sprung ist es sowieso gefordert! Wir traininieren im Aufbau nie die ganze Bahn sondern nehmen uns Teile daraus und laufen dann seitlich raus - folgt der Hund mir gibts nen Jackpot. Am Anfang gehen wir durch die Bahnen (auch mit langer dünner Leine), bis der Hund gelernt hat bei mir zu bleiben. Erst dann wird die Geschwindigkeit erhöht. Mir ist nicht ganz klar warum das im Aufbau bei Agi Hunden nicht gehen soll. Im THS wird häufig der Fehler gemacht, dass der HF schon am Anfang den ganzen Parcour im hohen Tempo laufen will, dass geht aber nicht, weil der Hund dann das Laufen an sich toll findet. Der Schlüssel ist doch das der Hund sich an mir orientiert und mich beachtet was ich ihm anzeige. Hoffe das wird klar was ich sagen will.
@Bina
es gibt genügend Hunde, die auch im Agi früher mal "THSmässig" aufgebaut wurden - wenn man aber einen Hund will, der schnell ist, und der auch auf Distanz geführt werden kann, dann ist diese Variante des Aufbaus Gift.
Beim THS werden ganz andere Ansprüche an den Hund gestellt. Im THS soll der Hund ja bei einem bleiben, denn letztendlich zählt die Zeit des langsameren Team-Partners. Und der ist idR immer der Mensch.
Im Agi zählt nur die Zeit des Hundes. Und da macht es keinen Sinn, den Hund auszubremsen. Denn generell kann man davon ausgehen - nimmt Hund ein falsches Hindernis oder läuft an einem Hindernis vorbei, ist das ein Führfehler des HF. Und HF muss lernen, den Hund auf der Geschwindigkeit des Hundes zu führen und nicht ungekehrt der Hund auf der Geschwindigkeit des HF zu laufen.
Ich kenne keinen Hund, der in seiner Aufbauzeit "ausgebremst" wurde, und der danach dann wieder wirklich so richtig schnell wurde.
Das hat mit "gleich ganzen Parcours laufen" nichts zu tun. Man fängt mit kleinen, leichten Sequenzen an. 2-3 Hindernisse geradeaus. Und die von Anfang an auf vollem Tempo.
taschbert
12.06.2008, 15:28
Juhu
gehöre auch zu denen die nach ein paar Mal abgehen/einzelnen Sequenzen/Hinternissen etc meistens die Hindernisbahn Vollspeed laufen (ist bei mir eh nicht so schnell :o). Ab und an laß ich sie alleine laufen die ganze Bahn oder auch Sequenzen und raus. Aber immer Speed (ab einem gewissen Ausbildungsstand)
Beim Dreisprung und Slalom mach ich UO mit rein, weil da der Abstand Fehler bringt.
Aber sonst bremse ich die nicht. Hindernisbahn ist unser Spaßelement.
Beim Agi geht das glaube ich wirklich nicht.
Der Aufbau ist ja wie Cindy sagt komplett anders.
Es ist immer eine andere Reihenfolge, man kann den Hund nicht so auf sich beziehen, dann löst er sich ja nie.
DAS ist doch der Unterschied. Beim Agi soll sich der Hund lösen und trotzdem reagieren.
Beim THS eher weniger lösen (beim Hindernis ist es mir ladde) zusätzlich geht es eh immer geradeaus.
Da kann man ja nicht den Parcour immer erst einmal langsam abgehen mit Hund an Leine.. ;)
Ich weiß nur halt nicht wo das Problem bei Giannas Hund ist.
Ob sie sich unter Druck gesetzt fühlt und deswegen ausbricht oder eben aus Ungehorsam abhaut.
Ich habe im Laufe meiner Agi-Jahre genügend Hunde gesehen, die zunächst Agi-verrückt waren und dann durch schlechtes Training "kaputtgemacht" wurden. Und umgekehrt habe ich genügend Hunde gesehen, die zu Anfang nicht wirklich wie kommende Stars ausgesehen haben - und dann so richtig gut wurden. Für letzteres braucht man halt einen fähigen Trainer. Und das kann leider nicht jeder.
In einen Border oder einen Mali Trieb im Agi reinzubekommen, ist im Allgemeinen keine grosse Kunst. Das einzige, was man da idR trainieren muss, ist, wie man so einen Hund führt. Bei anderen Rassen sieht es schon etwas anders aus. Und da sind viele Trainer dann einfach nicht kompetent genug. Deshalb kommen dann eben derartige Sprüche.
Hallo Cindy,
was schließt du jetzt daraus, der Hund macht lt. Beschreibung bereits 3/4 Jahr Agi? War´s der böse Trainer?
Agi-verrückt bedeutet für mich nicht automatisch rasend schnell. Mein alter Rüde (weder Mali, nochh Border etc.) war auch nicht der allerschnellste, aber sicher. Und er quikte mit 12 Jahren noch vor Begeisterung wenn er mit mir an den Start ging. Übrigens hatten wir die ersten drei Jahre ziemlich schlechte Trainer, deren eigene Hunde schon in jungen Jahren keine Lust mehr hatten.
Gut geschrieben von Taschbert: Beim Agi soll sich der Hund lösen und trotzdem reagieren.:applaus:
Das kriegste nur hin, wenn ihr ein Team seid, wenn die Bindung stimmt.
Und nicht mit Druck und Wurfkette usw.
LG
biggy
@Scully
es gibt genügend Hunde, die erst langsam den Spass am Agi gefunden haben. Meine Älteste gehört dazu. "Dank" äusserst "kompetenter" Trainer in der Anfangszeit. Es hat mich fast 1,5 Jahr Zeit "gekostet", sie soweit komplett neu aufzubauen, dass sie wirklich mit Spass und Begeisterung bei der Sache war. Heute mit 11 Jahren kann man sie nur mit sanfter Gewalt aus dem Parcours holen.
"Agilityverrückt" ist sie trotzdem nicht. Sie kann problemlos ohne Agi leben. Der Rest meiner Hunde auch. Die wollen arbeiten - WAS ist ihnen dabei erst mal völlig egal.
Birgit hat den Hund jetzt seit nem 3/4 Jahr, das heisst nicht, dass sie auch genau so lange schon Agi machen. Und selbst wenn, heisst das immer noch nicht, dass das nicht noch was werden kann.
@Birgit
Problem ist halt, dass keiner von uns wirklich sehen kann, wie dein Hund sich verhält. Es kann sein, dass ihr Agi kein Spass macht - dann solltet ihr mal euren Motivationsaufbau überdenken.
Es kann sein, dass sie gesundheitliche Probleme hat - das abzuchecken kann aber dauern.
Es kann sein, dass sie vielleicht Probleme mit Dir hat - vielleicht bist Du besonders angespannt im Training oder so.
Es kann sein, dass sie es einfach lustig findet, wegzulaufen und vielleicht "Fangen" zu spielen.
Solange wir das Ganze nur über's Internet erzählt bekommen, können wir nur raten und aufgrund dieser Raterei mögliche Tipps geben.
Die endgültige Antwort kannst nur Du herausfinden.
Prigötte
12.06.2008, 22:49
@Cindy
Geeeeeeeeeeeenau und das werd ich erst mal tun und mich dann mal wieder dazu äußern und Euch auf dem Laufenden halten. Diesen Samstag muss ich aber erst mal arbeiten, da fällt das Training flach.
LG
Brigitte
Ok jetzt habe ich verstanden:finger::finger: bin wie gesagt kein Agi Experte.
Gruss Bina
taschbert
13.06.2008, 12:31
@Birgit
Problem ist halt, dass keiner von uns wirklich sehen kann, wie dein Hund sich verhält. Es kann sein, dass ihr Agi kein Spass macht - dann solltet ihr mal euren Motivationsaufbau überdenken.
Es kann sein, dass sie gesundheitliche Probleme hat - das abzuchecken kann aber dauern.
Es kann sein, dass sie vielleicht Probleme mit Dir hat - vielleicht bist Du besonders angespannt im Training oder so.
Es kann sein, dass sie es einfach lustig findet, wegzulaufen und vielleicht "Fangen" zu spielen.
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nochmal unterschreib..
Solange niemand weiß was der Grund dafür ist kann man nur das Symptom beheben (das weglaufen)
das warum muß Birgit erstmal rasusfinden
viel Glück
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